Gedenken in Erkrath

Vorn putzt Schülerin, Bürgermeister assistiert, im Hintergrund Schülerinnen und Schüler.
Bür­ger­meister Christoph Schultz (links) putzt den Stol­per­stein von Peter Hupertz (KPD).

Bür­ger­meister putzt
Stol­per­steine
für ermordete
KPD-Genossen

Erkraths Bür­ger­meister Christoph Schultz (CDU) putzt seit meh­reren Jahren jeweils am 27. Januar mit Schü­le­rinnen und Schülern Stol­per­steine für drei ermordete KPD-Genossen in Erkrath. Das Gedenken galt auch in diesem Jahr wieder einer nach The­re­si­en­stadt depor­tierten jüdi­schen Mit­bür­gerin, die dort am 11. Dezember 1942 ermordet wurde. Eine Gruppe behin­derter älterer selek­tierter Frauen wurde eben­falls depor­tiert. Ein wei­terer Stol­per­stein galt dem pol­ni­schen Zwangs­ar­beiter Tomaasz Brz­totwicz, der wegen des Ver­dachts der «Ras­sen­schande» öffentlich von der SS auf­ge­hängt worden war.

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Demonstration gegen rassistische «Bürgerwehren» in Essen und Düsseldorf

Menschenmenge, sitzend. Plakat: «Gegen Nazis», rote Fahnen.
Sitz­blo­ckade gegen Nazis (2017)

Mildes
Urteil für Anführer der Bru­der­schaft

Düs­seldorf stellt sich quer! unter­stützt den Aufruf zur Demons­tration «Gegen Bür­ger­wehren in Essen-Steele und überall» am 19. Sep­tember um 17:30 Uhr am S‑Bahnhof Essen-Steele. Treff­punkt für Düs­seldorf ist um 16.40 Uhr vor dem Ufa-Palast am HBF.

Die ‹Steeler Jungs› in Essen und die ‹Bru­der­schaft Deutschland› in Düs­seldorf unter­stützen sich gegen­seitig. Regel­mäßig fahren Mit­glieder der Bru­der­schaft Deutschland nach Essen und betei­ligen sich an den Bür­ger­wehr­rund­gängen der ‹Steeler Jungs›. Auch in anderen Ruhr­ge­biets­städten haben sich in letzten Monaten ähn­liche Grup­pie­rungen aus Hoo­ligans, Rechts­ex­tremen und Rockern gegründet, um durch Stadt­viertel zu patrouil­lieren.

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Gedenken auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Stukenbrock

Gedenkende und Denkmal.

«Blumen für Stukenbrock»

Die bewe­gende Gedenkrede hielt der enga­gierte Schau­spieler Rolf Becker. Hubert Knies­burges von «Blumen für Stu­ken­brock» hatte zuvor die Gäste begrüßt, unter ihnen der Gene­ral­konsul der Rus­si­schen Föde­ration, Ver­treter aus dem Bun­destag, dem NRW-Landtag und der Gemeinde Stu­ken­brock. Fahnen der SDAJ, der DKP, der Natur­freunde ver­deut­lichten das bür­ger­schaft­liche Enga­gement.

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Nach 75 Jahren: Endlich Ehrung für die Opfer des Nazi-Terrors in Untergerresheim

DKP begrüßt Engagement
für neue Stolpersteine

Skizze: Die Altstadt von Untergerresheim.
Die Alt­stadt von Unter­ger­resheim

Es gab über Jahr­zehnte mehrere Bemü­hungen der Ger­res­heimer DKP, den Wider­stand gegen den Faschismus zu ehren. Die Gedenk­tafel am Heyebad (Torf­bruch­straße 350), die Stele in der Nach­ti­gall­straße schräg gegenüber der ehe­ma­ligen Post­station, die Gedenk­tafel für die Zwangs­ar­beiter auf dem Gelände der Glas­hütte und drei Stol­per­steine in Erkrath erinnern an dieses Enga­gement.

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Gedenken am KZ-Außenlager

Gedenkstätte, Fahnen, Jugendliche.
Gedenken am Mahnmal des KZ-Außen­lagers Sach­sen­hausen.

Rock gegen Rechts – Gedenken

Den unmit­tel­baren Zusam­menhang von Krieg und Faschismus, den Opfern und Nutz­nießern der Zwangs­arbeit ver­deut­lichte am Samstag, 3. August, das Gedenken am KZ-Außen­lager Stoffeln in Düs­seldorf. Etwa 100 Schü­le­rinnen und Schüler von acht Düs­sel­dorfer Schulen hatten die ein­heitlich gestal­teten Gedenkorte errichtet.

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Wo sind die Gedenktafeln?

Anfrage zur Bezirksvertretungssitzung zur Sicherung zweier Gedenktafeln

Bunkerwand, Hausnummer 152, mit Gedenktafel (kein Text erkennbar).
Die Gedenk­tafel zur Erin­nerung an den Bun­ker­be­schuss am 11. März 1945 wurde ent­fernt.

Mit einer Bür­ger­an­frage wollte die DKP Ger­resheim wissen, was mit zwei Gedenk­tafeln pas­siert ist, die im Zuge von Bau­ar­beiten «ver­schwunden» sind.

1940 mussten fran­zö­sische Zwangs­ar­beiter den Hoch­bunker in Düs­seldorf-Ger­resheim, Heye­straße 152, errichten. 2000 «Arier» durften sich dort vor den Angriffen der Alli­ierten schützen. Die Zwangs­ar­beiter aus der Sowjet­union mussten draußen bleiben. Am 11. März 1945 gab es einen «Kol­la­te­ral­schaden», denn 22 Men­schen wurden bei einem US-Angriff vor dem Bunker getötet. An die Opfer erinnert seit einigen Jahren eine Gedenk­tafel.

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AfD verweigert Journalisten Zutritt

Protestler*innen mit Schildern, Transparent: «Stoppt die rassistische Hetze...».
Pro­test­kund­gebung vor dem Stad­museum:
Die DKP und die VVN-BdA waren auch dabei.

AfD verweigert Journalisten
Zutritt zum Stadtmuseum

Die Aus­wir­kungen der EU-Politik auf die euro­päi­schen Staaten sind offenbar exklusive Infor­ma­tionen, die der AfD Kreis­verband Düs­seldorf und Ratsfrau Uta Opelt am Mon­tag­abend (15.4.) einer Handvoll Gästen im Ibach-Saal ver­mit­telten. Der Versuch der Presse, den Infor­ma­tionen eben­falls zu lau­schen, wurde strikt unter­bunden. Man berief sich dabei auf das Haus­recht im öffent­lichen Stadt­museum.
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Quelle: Report‑D
Foto: Bettina Ohnesorge


1.200 Antifaschisten gegen
Neonazis und Rassisten

Demonstrant*innen mit Fahnen.
Protest gegen Neo­nazis: Rap­pelvoll war der Ger­tru­dis­platz in Düs­seldorf-Eller.

1.200 Antifaschisten aus Eller und Umgebung protestierten gegen
Neonazis und Rassisten

Ein beein­dru­ckendes Bild voller Fahnen und Trans­pa­rente bot der Ger­tru­dis­platz vor dem Stadt­be­zirks­rathaus in Düs­seldorf-Eller am Samstag (9. Februar 2019). Gemeinsam pro­tes­tierten Nazi-Gegner dort mit einer Kund­gebung und einer anschlie­ßenden Demons­tration durch das Zentrum von Eller gegen die «Bru­der­schaft Deutschland», gegen alle Neo­nazis, gegen Ras­sismus und andere Gruppen der extremen Rechten.

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Neo­nazis und Ras­sisten“
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Gedenken für ermordete Kommunisten

Menschen mit Regenschirmen.
Von Schü­le­rinnen und Schülern des Gym­na­siums Neander wurde der Lebenslauf des hin­ge­rich­teten Erkrather KPD-Vor­sit­zenden Emil Schmidt vor­ge­stellt.

Weiße Rosen für drei
enthauptete Kommunisten

Anlässlich der Befreiung des Kon­zen­tra­ti­ons­lagers Auschwitz durch die Sol­daten der Roten Armee wurde in der Stadt Erkrath (Rheinland) der durch die Nazis ermor­deten Mit­bürger gedacht. Neben den drei ent­haup­teten Kom­mu­nisten Emil Schmidt (1884 – 1934), Peter Hupertz (1897 – 1934 und Otto Lukat (1904 – 1934) galt die Erin­nerung ebenso der in Auschwitz ums Leben gekom­menen jüdi­schen Mit­bür­gerin Bertha Mayer, einer Gruppe von Frauen, die im Rahmen des Eutha­na­sie­pro­gramms ermordet wurde, und dem pol­ni­schen Zwangs­ar­beiter Tomasz Brz­o­towicz, der öffentlich wegen «Ras­sen­schande» auf­ge­hängt wurde.

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Polizei ermöglicht Hooligan-Nazis Demo

Demo in Düsseldorf.
Läuft nicht für die Nazis!

Zwei Verletzte durch
Hooligan-Angriff

Am Samstag, 17. November 2018, mar­schierten 300 Nazis, Hoo­ligans und Ras­sisten aus ganz NRW durch den Düs­sel­dorfer Stadtteil Unterbilk. 350 Düs­sel­dorfer beglei­teten den Nazi­auf­marsch mit laut­starkem Protest und stellten sich den Ras­sisten in den Weg. Die Polizei machte jedoch den Ras­sisten gewaltsam den Weg frei und schlug mit Gum­mi­knüppeln auf Men­schen in fried­lichen Sitz­blo­ckaden ein.

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