Demonstration gegen rassistische «Bürgerwehren» in Essen und Düsseldorf

Menschenmenge, sitzend. Plakat: «Gegen Nazis», rote Fahnen.
Sitz­blo­ckade gegen Nazis (2017)

Mildes
Urteil für Anführer der Bru­der­schaft

Düs­seldorf stellt sich quer! unter­stützt den Aufruf zur Demons­tration «Gegen Bür­ger­wehren in Essen-Steele und überall» am 19. Sep­tember um 17:30 Uhr am S‑Bahnhof Essen-Steele. Treff­punkt für Düs­seldorf ist um 16.40 Uhr vor dem Ufa-Palast am HBF.

Die ‹Steeler Jungs› in Essen und die ‹Bru­der­schaft Deutschland› in Düs­seldorf unter­stützen sich gegen­seitig. Regel­mäßig fahren Mit­glieder der Bru­der­schaft Deutschland nach Essen und betei­ligen sich an den Bür­ger­wehr­rund­gängen der ‹Steeler Jungs›. Auch in anderen Ruhr­ge­biets­städten haben sich in letzten Monaten ähn­liche Grup­pie­rungen aus Hoo­ligans, Rechts­ex­tremen und Rockern gegründet, um durch Stadt­viertel zu patrouil­lieren.

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Gedenken auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Stukenbrock

Gedenkende und Denkmal.

«Blumen für Stukenbrock»

Die bewe­gende Gedenkrede hielt der enga­gierte Schau­spieler Rolf Becker. Hubert Knies­burges von «Blumen für Stu­ken­brock» hatte zuvor die Gäste begrüßt, unter ihnen der Gene­ral­konsul der Rus­si­schen Föde­ration, Ver­treter aus dem Bun­destag, dem NRW-Landtag und der Gemeinde Stu­ken­brock. Fahnen der SDAJ, der DKP, der Natur­freunde ver­deut­lichten das bür­ger­schaft­liche Enga­gement.

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Nach 75 Jahren: Endlich Ehrung für die Opfer des Nazi-Terrors in Untergerresheim

DKP begrüßt Engagement
für neue Stolpersteine

Skizze: Die Altstadt von Untergerresheim.
Die Alt­stadt von Unter­ger­resheim

Es gab über Jahr­zehnte mehrere Bemü­hungen der Ger­res­heimer DKP, den Wider­stand gegen den Faschismus zu ehren. Die Gedenk­tafel am Heyebad (Torf­bruch­straße 350), die Stele in der Nach­ti­gall­straße schräg gegenüber der ehe­ma­ligen Post­station, die Gedenk­tafel für die Zwangs­ar­beiter auf dem Gelände der Glas­hütte und drei Stol­per­steine in Erkrath erinnern an dieses Enga­gement.

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Gedenken am KZ-Außenlager

Gedenkstätte, Fahnen, Jugendliche.
Gedenken am Mahnmal des KZ-Außen­lagers Sach­sen­hausen.

Rock gegen Rechts – Gedenken

Den unmit­tel­baren Zusam­menhang von Krieg und Faschismus, den Opfern und Nutz­nießern der Zwangs­arbeit ver­deut­lichte am Samstag, 3. August, das Gedenken am KZ-Außen­lager Stoffeln in Düs­seldorf. Etwa 100 Schü­le­rinnen und Schüler von acht Düs­sel­dorfer Schulen hatten die ein­heitlich gestal­teten Gedenkorte errichtet.

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3. August, Düsseldorf: KZ Buchenwald Gedenken

Rote Faust zerschmettert Hakenkreuz.

Die DKP Düs­seldorf beteiligt sich am Samstag, 3. August, 13.30 Uhr, am Gedenken an der Instal­lation zum Außen­lager des KZ Buchenwald bei Haus Kol­venbach im Düs­sel­dorfer Volks­garten. Geplant sind ein paar Worte zur Mahn- und Gedenk­stätte von der VVN-BdA und vor­aus­sichtlich auch vom Ober­bür­ger­meister.

Gedenken am KZ-Außenlager

Abschließend gibt es eine Gedenk­minute und den gemein­samen Gang zum Fes­tival «Rock gegen Rechts» auf der Bal­lon­wiese des Volks­gartens.

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29. Juni, Düsseldorf: ZAKK Musikfest

Liebe Mit­strei­te­rinnen und Mit­streiter, liebe Freunde,

für den 29. Juni plant das ZAKK ein großes Musikfest auf dem Ger­tru­dis­platz gegen den rechten Mob in unserem Stadtteil. 

Wir wollen diese Ver­an­staltung breit unter­stützen. Bisher abge­sprochen ist, dass neben unserem Bündnis sich viele Vereine, Orga­ni­sa­tionen, Par­teien, Sozi­al­ein­rich­tungen, Kirchen und Gewerk­schaften dort mit eigenen Infor­ma­ti­ons­ständen dar­stellen. Dies macht eine gewisse Vor­be­reitung not­wendig. Dazu treffen wir uns am

Dienstag, 28. Mai 2019 um 18 Uhr im Bür­gerhaus,
Jäger­straße 31, Haupt­ge­bäude im Erd­ge­schoss links.

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15. Mai, Düsseldorf:
Prozess gegen Antifaschist

Demonstrant:innen, Fahnen, Plakate «Zivilcourage darf nicht bestraft werden!».

Vorwurf: Polizistin geschubst

Als die «Patrioten NRW» zum zweiten Mal nach Düs­seldorf kamen und wir alle befürch­teten, die «Bru­der­schaft Deutschland» könnte wieder mit vielen anderen Hools an der Demo teil­nehmen, hat ein poli­ti­scher Freund und regel­mä­ßiger Demo­teil­nehmer von DSSQ ver­sucht sich quer zu stellen gegen die Rassist*innen.

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Prozess gegen Anti­fa­schist“
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Wo sind die Gedenktafeln?

Anfrage zur Bezirksvertretungssitzung zur Sicherung zweier Gedenktafeln

Bunkerwand, Hausnummer 152, mit Gedenktafel (kein Text erkennbar).
Die Gedenk­tafel zur Erin­nerung an den Bun­ker­be­schuss am 11. März 1945 wurde ent­fernt.

Mit einer Bür­ger­an­frage wollte die DKP Ger­resheim wissen, was mit zwei Gedenk­tafeln pas­siert ist, die im Zuge von Bau­ar­beiten «ver­schwunden» sind.

1940 mussten fran­zö­sische Zwangs­ar­beiter den Hoch­bunker in Düs­seldorf-Ger­resheim, Heye­straße 152, errichten. 2000 «Arier» durften sich dort vor den Angriffen der Alli­ierten schützen. Die Zwangs­ar­beiter aus der Sowjet­union mussten draußen bleiben. Am 11. März 1945 gab es einen «Kol­la­te­ral­schaden», denn 22 Men­schen wurden bei einem US-Angriff vor dem Bunker getötet. An die Opfer erinnert seit einigen Jahren eine Gedenk­tafel.

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AfD verweigert Journalisten Zutritt

Protestler*innen mit Schildern, Transparent: «Stoppt die rassistische Hetze...».
Pro­test­kund­gebung vor dem Stad­museum:
Die DKP und die VVN-BdA waren auch dabei.

AfD verweigert Journalisten
Zutritt zum Stadtmuseum

Die Aus­wir­kungen der EU-Politik auf die euro­päi­schen Staaten sind offenbar exklusive Infor­ma­tionen, die der AfD Kreis­verband Düs­seldorf und Ratsfrau Uta Opelt am Mon­tag­abend (15.4.) einer Handvoll Gästen im Ibach-Saal ver­mit­telten. Der Versuch der Presse, den Infor­ma­tionen eben­falls zu lau­schen, wurde strikt unter­bunden. Man berief sich dabei auf das Haus­recht im öffent­lichen Stadt­museum.
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Quelle: Report‑D
Foto: Bettina Ohnesorge