Neuer Radikalenerlass

Verfassungsschutz
ist Teil des Problems

Türschild. Dr. Werner Liebenthal. Durchgestrichen: «Notar, Rechtsanwalt, Preußisches Notariat», Preußischer Adler (Bild).
Berufs­verbote. Berlin, 1933

Gegen­wärtig wird von den Innen­mi­nistern des Bundes und der Länder laut über die Ein­führung eines neuen Radi­ka­len­er­lasses nach­ge­dacht, der den Ein­fluss des rechten Flügels der AfD, namentlich Höckes und seiner Anhänger, begrenzen soll.

Dazu erklärt der Sprecher des «Bun­des­ar­beits­aus­schuss der Initia­tiven gegen Berufs­verbote und für die Ver­tei­digung der demo­kra­ti­schen Grund­rechte»), Klaus Lipps:

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Gegen Rassismus

Demonstrierende mit Atemmasken, Schildern.

Demo gegen Ras­sismus in Düs­seldorf am 6.6.2020
Foto: Jens Eck­stein Düs­seldorf

Rheinmetall entrüsten!
Waffenexporte stoppen!

Am Mikrofon: Kathrin Vogler, Bun­des­tags­ab­ge­ordnete der Partei Die Linke.

Rheinmetall entrüsten!
Waffenexporte stoppen!

Über 60 Akti­vis­tInnen ver­sam­melten sich am Dienstag den 19.5.20 vor der Düs­sel­dorfer Kon­zern­zen­trale des Rüs­tungs­un­ter­nehmens Rhein­metall. Ein breites Bündnis hatte dazu auf­ge­rufen, u.a. pax christi und auch die DFG-VK NRW. Auf einem Waf­fen­thron nahm der Vor­stands­vor­sit­zende von Rhein­metall platz, neben ihm sein Partner, der Tod. In Rede­bei­trägen pran­gerten u.a. Martin Singe (pax christi), Joachim Schramm (DFG-VK NRW) die auf dem Tod zahl­loser Men­schen in Kriegen wie im Jemen basie­render Gewinne von Rhein­metall an.

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Waf­fen­ex­porte stoppen!“
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75. Jahrestag der Befreiung – DKP gedenkt der Opfer des Faschismus

Am Ehren­friedhof in Düs­seldorf-Eller
Foto: Michael Rössig

Am 8. Mai 1945 abends unter­zeich­neten die Ver­treter des faschis­ti­schen Deutsch­lands in Berlin die Urkunde der bedin­gungs­losen Kapi­tu­lation. In Moskau, der Haupt­stadt des Landes, das bei der Nie­der­ringung des Faschismus die Hauptlast trug, hatte zu diesem Zeit­punkt schon der 9. Mai begonnen. In den Ländern der Sowjet­union ver­loren durch den Krieg und seine Folgen zig-Mil­lionen Ihr Leben, Mil­lionen wurden in Gefan­gen­schaft und Zwangs­arbeit ver­schleppt, einige zehn­tausend davon auch nach Düs­seldorf. Unter­ge­bracht waren sie unter KZ-ähn­lichen Ver­hält­nissen in zahl­reichen über das Stadt­gebiet ver­teilten Lagern. Schwerste Arbeit, Unter­ernährung und das fak­tische Fehlen jeder medi­zi­ni­schen Ver­sorgung brachte tau­sende von ihnen um. Bestattet wurden sie in meh­reren Mas­sen­gräbern in Ger­resheim, Ludenberg und Eller.

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75. Jahrestag – 8. Mai 1945

Tag der Befreiung von
Faschismus und Krieg

Ehren­friedhof Düs­seldorf Blan­kert­z­straße am 9. Mai 2020
Foto Frei­deriki Tsia­mouri


Gedanken von Walborg Schröder, Ehren­vor­sit­zende der Deutsch-Rus­si­schen Gesell­schaft Rhein/​Ruhr, an den Grab­stätten sowje­ti­scher Kriegs­ge­fan­gener und Zwangs­ar­beiter auf dem Lau­ren­ti­us­friedhof in Ber­gisch Gladbach, dem Friedhof Lever­kusen-Manfort und dem Sowje­ti­schen Ehren­friedhof im Stadt­bezirk Düs­seldorf-Ger­resheim. Durch die Coro­na­krise von Freunden vor­ge­tragen am 8. und 9, Mai 2020.

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Röhrenwerk Reisholz
nach 121 Jahren geschlossen!

Foto Michael Rössig

Ein bitterer Tag

Der 15. Februar war ein bit­terer Tag für die ver­blie­benen 300 Beschäf­tigten der Vall­ourec Röh­ren­werke (ehemals Man­nesmann Röh­ren­werke) in Düs­seldorf-Reisholz. Bis zuletzt hatten sie gehofft und zusammen mit dem Betriebsrat und der IG-Metall dafür gekämpft das Werk zu erhalten. In einer ein­drucks­vollen Pro­test­kund­gebung demons­trierten am Tag der Schließung mehr als 1000 Mit­ar­beiter aus drei Vall­ourec-Werken vor der Haupt­ver­waltung in Rath für den Erhalt des Werkes. Aber die Unter­neh­mens­leitung gibt dem Werk keine Chance mehr und beschließt die Been­digung der Pro­duktion zum Juni diesen Jahres.

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nach 121 Jahren geschlossen!“
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Wohnen für Menschen
statt für Profite

Wohnungsmarkt besser
öffentlich kontrollieren

Plakat: Häuschen mit hilfesuchend ausgestrckter Hand «Wohnen für Menschen statt für Profite. Housing Action Day 28.3.2020».

NRW-Akti­ons­bündnis fordert Wohnen an den Men­schen und nicht an den Pro­fiten aus­zu­richten


Düs­seldorf, 27. März 2020 | Der euro­pa­weite «Housing Action Day» konnte auf­grund der Corona-Krise nicht in der geplanten Form mit Demons­tra­tionen auch in ver­schie­de­nen­Städten in Nord­rhein-West­falen durch­ge­führt werden. Da es Mieter*innen-Institutionen unter anderem aus Düs­seldorf, Witten, Köln, Dorsten-Bar­kenberg, Ober­hausen, Münster, Essen, Dortmund und Wup­pertal zu wenig war, am Samstag mit vir­tu­ellen Pro­testen oder Ein­zel­ak­tionen auf die durch die Pan­demie ver­schärfte Situation auch für Mieter*innen in NRW auf­merksam zu machen, ver­öf­fent­licht das Bündnis «Recht auf Stadt» und «Umsetzung des Men­schen­rechts auf Wohnen in NRW» ein Posi­ti­ons­papier mit Maß­nahmen zur Ver­bes­serung der Situation für zur Miete Woh­nende, sozial aus­ge­grenzte Men­schen in Nord­rhein-West­falen.

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statt für Profite“
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Schwächen unseres Gesundheitswesens

Mangel an Schutzkleidung
und Personal

Medizinerin mit Schutzmaske und -handschuhen.
Schutz­rechte für Beschäf­tigte im Gesund­heits­wesen

18.04.2020
Jetzt, in Zeiten der Coro­na­krise treten die Schwächen unseres Gesund­heits­wesens noch deut­licher zutage. Zu wenige Inten­siv­betten, Mangel an Schutz­kleidung und zu wenig Per­sonal.

Vielen Bür­ge­rinnen und Bürgern ist der alar­mie­rende Zustand unseres Gesund­heits­systems bewusst und sie zeigen ihre Aner­kennung für die Arbeit, die die Kli­nik­be­schäf­tigten gerade in der jet­zigen Krise leisten, sei es durch Nach­bar­schafts­hilfen oder abend­liche Klatsch­ak­tionen am Fenster. Wir sagen – das ist schön, reicht aber nicht! Wir müssen auf die Miss­stände auf­merksam machen und gegen sie pro­tes­tieren!

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Ostermarsch Rhein Ruhr
2020 alternativ

Der Ostermarsch Rhein Ruhr
in Zeiten von Corona

Youtube Video ansehen

Liebe Frie­dens­freun­dinnen,
liebe Frie­dens­freunde!

Der Oster­marsch muss wegen der Maß­nahmen gegen das Corona-Virus leider aus­fallen. Er wird aber in anderer Form statt­finden.

Fensterbild FO
Oster­marsch 2020 am Fenster mit Bildern und Trans­pa­renten

Bis zu den Oster­tagen bitten wir Euch, Flyer oder Plakate des Oster­marsch (ohne Ter­mi­neleiste) oder das zum Download bereit­ge­stellte «Fens­terbild» (PDF) ins Fenster (Wohnung, Auto, …) zu hängen. Eure Fotos von diesen Aktionen wollen wir auf den Oster­marsch-Web­seiten zeigen.

„Oster­marsch Rhein Ruhr
2020 alter­nativ“
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