Hier endet der Zug

Stark angerostetes steckbares Schild mit Griff und rot-weißem Symbol.

Zug­schluss­schild

Das Zug­schluss­schild ist ein Steck­schild der Deut­schen Bahn, das zun­gen­bre­che­risch signa­li­sierte: Mit diesem Signal endet der Zug. Am Ger­res­heimer Bahnhof hatte das Blech­schild eine erwei­terte sym­bo­lische Bedeutung: Hier endete der Zug, weil hier auch das Gleis endete. Es war das Gleis, das vom Schie­nen­strang zwi­schen Haupt­bahnhof und Erkrath auf das Gelände der Ger­res­heimer Glas­hütte schwenkte.

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Gedenken in Erkrath

Vorn putzt Schülerin, Bürgermeister assistiert, im Hintergrund Schülerinnen und Schüler.
Bür­ger­meister Christoph Schultz (links) putzt den Stol­per­stein von Peter Hupertz (KPD).

Bür­ger­meister putzt
Stol­per­steine
für ermordete
KPD-Genossen

Erkraths Bür­ger­meister Christoph Schultz (CDU) putzt seit meh­reren Jahren jeweils am 27. Januar mit Schü­le­rinnen und Schülern Stol­per­steine für drei ermordete KPD-Genossen in Erkrath. Das Gedenken galt auch in diesem Jahr wieder einer nach The­re­si­en­stadt depor­tierten jüdi­schen Mit­bür­gerin, die dort am 11. Dezember 1942 ermordet wurde. Eine Gruppe behin­derter älterer selek­tierter Frauen wurde eben­falls depor­tiert. Ein wei­terer Stol­per­stein galt dem pol­ni­schen Zwangs­ar­beiter Tomaasz Brz­totwicz, der wegen des Ver­dachts der «Ras­sen­schande» öffentlich von der SS auf­ge­hängt worden war.

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MES-Programm 2020

Ver­an­stal­tungen der Marx-Engels-Stiftung

Cartoon: Marx und Engels.
Die Gefahr, dass der Besuch unserer Tagungen die kri­tische Menge von 1000 über­schreitet, ist nach unserer bis­he­rigen Erfahrung gering; außerdem stehen Becken zum gründ­lichen Hän­de­wa­schen zur Ver­fügung.

Sonntag, 29. März,
Wup­pertal,
Marx-Engels-Zentrum,

Gathe 55,
11.00 – 14.00 Uhr

Matinée zu Engels‘ Schrift «Anteil der Arbeit an der Mensch­werdung des Affen»

Referent ist der Arbeits­wis­sen­schaftler
Dr. Elmar Witzgall, Kulmbach.

Etwa 1876 ent­stand dieses Text­fragment, das erst zwanzig Jahre später unter dem bekannten Titel ver­öf­fent­licht wurde. Der «Anteil der Arbeit» konnte nur durch die Ver­ar­beitung der sei­ner­zei­tigen evo­lu­ti­ons­theo­re­ti­schen Erkennt­nisse (v. a. von Charles Darwin) durch Friedrich Engels (und Karl Marx) ver­fasst werden. Engels begnügte sich aber nicht mit einer Art Zusam­men­fassung ein­zel­wis­sen­schaft­licher Ergeb­nisse, sondern entwarf davon aus­gehend eine Ent­wick­lungs­ge­schichte der Wech­sel­wirkung von Mensch und Arbeit. Er ent­wi­ckelte eine Koevo­lu­ti­ons­theorie.

Natürlich steckte das Wissen um den natür­lichen Ursprung und Ent­wick­lungsweg des Men­schen (spe­ziell des Homo Sapiens) damals, ver­glichen mit heute, noch in der Anfangs­phase. Dieser Wis­sens­kon­trast ist näher zu betrachten. Davon aus­gehend kann auch die Frage nach der heu­tigen Relevanz der Engels‹schen Koevo­lu­ti­ons­theorie dis­ku­tiert werden.
Die Kate­gorie «Arbeit» spielt in der öko­no­mi­schen und his­to­ri­schen Phi­lo­sophie des Mar­xismus eine zen­trale Rolle. Engels arbeitete in seinem Kurztext heraus, wie fruchtbar und gleich­zeitig not­wendig diese theo­re­tische Anbindung sein kann, um die Ent­wicklung des Men­schen und der Anfänge der mensch­lichen Gesell­schaft inte­grativ und ent­wick­lungs­be­zogen, das heißt mate­ria­lis­tisch-dia­lek­tisch zu begreifen.

Mensch, Arbeit und damit auch die Natur stehen auch in der neueren Ver­gan­genheit und der Gegenwart in einem engen, aller­dings nicht mehr bio­lo­gi­schen, sondern gesell­schaft­lichen Ent­wick­lungs­zu­sam­menhang. Darauf wies Engels abschließend hin. Eine Dis­kussion kann sich anschließen.

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Die Grundrente hat die Armut nicht beseitigt

Altersarmut und
alte Apfelsinen

Kartons mit Orangen.
Wer lebenslang von «Vitamin B» pro­fi­tiert hat, der kann sich im Alter über Vitamin C freuen, und muss nicht nach Apfel­sinen con­tainern.

Armut hat in Ger­resheim Anschriften, die im Tele­fonbuch stehen, Bür­ger­hilfe (BGH), Mär­kische Straße; Fer­dinand-Heye-Haus, Ben­der­straße. Und es gibt anonyme «Betroffene», denen es unan­genehm ist, als «Altersarme» stig­ma­ti­siert zu werden. Und es gibt Reiche, die sind nicht arm.


Die Alters­armut betrifft nicht nur die Bürger in Ger­resheim. Sie schlägt überall in Düs­seldorf zu. Wenn auch nicht überall auf gleiche Weise sichtbar. Da gibt es Aus­ga­be­stellen der «Tafel» nur für Männer, nur für Frauen, nur für Haus­halte ohne Kinder, nur für Haus­halte mit Kindern.

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Mahnen für Frieden

Demonstrant:innen mit Anti-Kriegs-Transparenten.
Mahn­wache in Düs­seldorf auf dem Bertha-Von-Suttter-Platz
vor dem US-Gene­ral­kon­sulat.

Düs­seldorf:

Mahnwache vor dem
US-Generalkonsulat

Unmit­telbar vor dem Gene­ral­kon­sulat der USA gab es am Samstag, 11. Januar, auch in Düs­seldorf eine ein­stündige Mahn­wache von Frie­dens­freun­dinnen und Frie­dens­freunden aus dem Rheinland. Der Auftakt war um «5 vor 12» auf dem nach der Frie­dens­no­bel­preis­trä­gerin benannten Bertha-von-Suttner-Platz.

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Iranische und Irakische Linkskräfte zum Drohnen-Angriff in Bagdad

Trump-Porträt , daneben Bild vom Anschlag.

Über­setzung von zwei Erklä­rungen ira­ni­scher Links­kräfte zu dem von Trump befoh­lenen Drohnen-Angriff in Bagdad und die Reaktion des ira­ni­schen Regimes darauf

Iranische Friedensvereinigung verurteilt den provokatorischen US‑Drohnen-Angriff in Bagdad und ruft zu einem Ende der Spirale der Gewalt auf

Die Ermordung von Qassim Solaimani, dem Kom­mandeur der Al-Quds-Spe­zi­al­ein­heiten des Korps der Isla­mi­schen Revo­lu­ti­ons­garden (IRGC), bei einem Luft­an­griff auf einen Konvoi von Fahr­zeugen im Flug­hafen von Bagdad am heu­tigen frühen Morgen hat eine ange­spannte und extrem unbe­ständige Situation im Mitt­leren Osten geschaffen.

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45 Jahre für Völkerverständigung mit dem Osten

Gedenkende am Gedenkstein.
Mit­glieder der Deutsch-Rus­si­schen Gesell­schaft und der Kul­tur­ver­ei­nigung Lever­kusen am Ehrenmal für sowje­tische Zwangs­ar­beiter auf dem Friedhof in Lever­kusenn (8. Mai 2014).

Brücke der Verständigung

Soeben erschienen sind anlässlich des 45. Jah­res­tages der Gründung der Deutsch-Rus­si­schen Gesell­schaft Rhein/​Ruhr e.V. (ehem. Gesell­schaft zur För­derung der Bezie­hungen zwi­schen der Bun­des­re­publik Deutschland und der Sowjet­union) im Jahre 1974 in der Ära der neuen Ost­po­litik von Willy Brandt die Erin­ne­rungen der Ehren­vor­sit­zenden der Gesell­schaft, Walborg Schröder, «Brücke der Ver­stän­digung zu unseren Nachbarn im Osten».

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Kommunalpolitik-Seminar des Bezirks Rheinland-Westfalen

Grafik: Stehfahrzeuge in Sechserreihe, aus den Nebelschwaden ragen Colonius und Dom.
Köln: 1 Million Steh­fahr­zeuge

Standbein
und
Spielbein

Kom­mu­nal­po­litik-Seminar des Bezirks Rheinland-West­falen


16. November 2019 Köln-Mülheim

Jeden Tag sitzen aber­tau­sende geplagte Fahrer alleine in ihren ton­nen­schweren Auto­mo­bilen und stehen auf dem Weg zur Arbeit herum. Des­gleichen aber­tau­sende Fah­re­rinnen in ihren ton­nen­schweren Zweit­wagen mit Kind auf dem Rücksitz. Sie werden überholt von hus­tenden Rad­fahrern, die ständig um ihr Leben bangen. Derweil stehen Aber­tau­sende genervt an den über­las­teten Hal­te­stellen einer unter­fi­nan­zierten Ver­kehrs­ge­sell­schaft und harren einer über­teu­erten Mit­fahr­ge­le­genheit im soge­nannten Öffent­lichen Per­so­nen­nah­verkehr.

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29. November: Globaler Klimastreik

Plakat: «'Neu Start Klima 29.11. Fridays for Future. Klimagerechtigkeit jetzt!».


Inter­na­tio­naler Kli­ma­streik
am 29. November 2019

Fridays for
Future ruft zum
4. Glo­balen
Kli­ma­streik auf!


Die Bun­des­re­gierung hat dem 1,5°-Ziel eine Absage erteilt. Das akzep­tieren wir nicht! 

Während Mil­lionen Men­schen auf der Straße gestreikt haben, hat sie am 20. Sep­tember ein lächer­liches Kli­ma­paket vor­gelegt, das uns noch tiefer in die Kli­ma­krise führt. Mit business as usual und viel Pil­le­palle sind diese Maß­nahmen nur eine weitere Folge in der Reihe des kli­ma­po­li­ti­schen Ver­sagens der GroKo. Das auch noch als Erfolg zu dekla­rieren ist ein Skandal und nicht nur ein Schlag ins Gesicht der jungen Generation, die seit fast einem Jahr kli­ma­st­reiken, sondern vor allem auch aller Men­schen im glo­balen Süden, die jetzt schon die dras­ti­schen Folgen der Kli­ma­krise erleben. Kli­ma­krise, das heißt: das größte Arten­sterben in der Geschichte der Menschheit, immer häu­figer auf­tre­tende Extrem­wet­ter­er­eig­nisse, die Zer­störung der Lebens­grund­lagen weltweit. Kli­ma­krise, das heißt auch: stei­gende Mee­res­spiegel, neue Epi­demien, zuneh­mende Wald­brände. Und das heißt: Nah­rungs­mit­tel­eng­pässe, Flucht­be­we­gungen, Dürren und Über­flu­tungen, in einem Ausmaß, das bislang unvor­stellbar scheint. [ganzen Beitrag lesen]


Der ver.di-Bezirk Düssel-Rhein-Wupper ruft zur Betei­ligung an den Klima-Demons­tra­tionen am 29. November 2019 auf.
fri­days­for­future #Neu­Start Klima
Es ist höchste Zeit, dass die Politk deut­liche Maß­nahmen zum Kli­ma­schutz und zur Begrenzung der Erd­er­wärmung ergreift. Das jüngst beschlossene Kli­ma­päckchen der Bun­des­re­gierung reicht dazu bei weitem nicht aus. Deshalb unter­stützen wir die Pro­teste und Akti­vi­täten von Frydays for Future.


Der Staatsstreich in Bolivien

Frau mit Fahne.

Eine gute Gelegenheit
für die multinationalen
Bergbau-Konzerne

Von C. J. Atkins

Die linke US-ame­ri­ka­nische Online-Zeitung «People’s World» ver­öf­fent­lichte am 11. November 2019 den nach­fol­genden Artikel ihres Redak­ti­ons­leiters C. J. Atkins, zu einigen Hin­ter­gründen des Staats­streichs in Bolivien:

Arbeits­über­setzung

Lithium ist der Haupt­be­standteil für Bat­terien, die die Umstellung der Welt auf Elek­tro­autos und Smart­phones gebraucht werden. Markt­ana­lysten spe­ku­lieren darüber, dass bis Mitte der 2020er Jahre das Angebot an Lithium kaum aus­rei­chend sein wird, um die Nach­frage von Auto- und Mobil­ge­rä­te­her­stellern zu befrie­digen. Es wird das «Gold des 21. Jahr­hun­derts» genannt.

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