14. September, Wuppertal erhält
Karl-Marx-Skulptur

Cartoon: Marx und Engels.
        Symbolbild


Karl Marx
kommt endlich
nach Wup­pertal!

Was dem his­to­ri­schen Marx versagt blieb, nämlich Wup­pertal – bzw. eine seiner Vor­läu­fer­kom­munen – kennen zu lernen, gelingt jetzt seinem aus Wup­per­taler (!) Eiche gefer­tigten Abbild: Endlich erhält die Stadt, nach der von den Chi­nesen gestif­teten Engels-Statue, auch eine lebens­große Skulptur des engsten Freundes und Kampf­ge­fährten ihres größten Sohnes. Geschaffen von der heute im ber­gi­schen Mari­en­heide wir­kenden Bild­hauerin Dana van Rijssen.

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Karl-Marx-Skulptur“
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Gedenken auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Stukenbrock

Gedenkende und Denkmal.

«Blumen für Stukenbrock»

Die bewe­gende Gedenkrede hielt der enga­gierte Schau­spieler Rolf Becker. Hubert Knies­burges von «Blumen für Stu­ken­brock» hatte zuvor die Gäste begrüßt, unter ihnen der Gene­ral­konsul der Rus­si­schen Föde­ration, Ver­treter aus dem Bun­destag, dem NRW-Landtag und der Gemeinde Stu­ken­brock. Fahnen der SDAJ, der DKP, der Natur­freunde ver­deut­lichten das bür­ger­schaft­liche Enga­gement.

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Antikriegstag 2019 in Düsseldorf

Kundgebung auf der Straße mit Infotisch.
Hermann Kopp, Sprecher des Frie­dens­forums (Mitte), verband den Rück­blick auf den ver­bre­che­ri­schen Überfall auf Polen mit den aktu­ellen Aggres­sionen auf Russland durch die NATO. Antonis Pole­mitis (lnks) und Ernesto Schwarz aus Frankfurt steu­erten grie­chische (Jannis Ritsos) und deutsche Frie­dens­lieder bei.

Nie wieder Krieg!

Am 31. August, einen Tag vor dem Anti­kriegstag, dem 1. Sep­tember, wurde auf dem Schadow-Platz in der Düs­seldorf Innen­stadt von meh­reren Par­teien und Initia­tiven, dar­unter das Frie­dens­forum und die DFG-VK, sowie der DGB, mahnend auf­ge­rufen: «Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!» (DGB) und «Stoppt die NATO-Aggression: Frieden mit Russland und Iran!» (DKP), «80 Jahre nach Beginn des Zweiten Welt­krieges: Kriege und Kriegs­trei­berei beenden! Abrüsten statt Auf­rüsten!» (Frie­den­forum).

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Französische Kriegsgefangene bauten Bunker in Düsseldorf-Gerresheim

Straßenansicht mit Hochbunker.
Der Hoch­bunker an der Ger­res­heimer Glas­hütte wird «zivi­li­siert».

DKP: Friedensfest
statt Kriegsbunker

Fran­zö­sische Kriegs­ge­fangene mussten 1942/​44 den Hoch­bunker in Düs­seldorf-Ger­resheim errichten. Er ent­stand auf dem Grund­stück Heye­straße 152, schräg gegenüber der Arbei­ter­siedlung «Neu­stadt» (rechts im Bild). Links im Bild lag hinter dem weißen Bauzaun analog die Siedlung «Alt­stadt». Beide Ensembles gehörten der Ger­res­heimer Glas­hütte.

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Sanierungsvertrag Karstadt-Kaufhof

Flächen­tarif muss her

Das blau beleuchtete Karstadt Magdeburg bei Nacht.
Schöne Fas­saden reichen nach Auf­fassung von Betriebs­räten bei Kaufhof nicht. Wer in einem Warenhaus ein­kauft, will auch eine ent­spre­chende Beratung haben.

ver.di-Tarifkommissionen von Karstadt-Kaufhof
entwickeln Strategiepapier

Die Fusion von Kar­stadt und Kaufhof trifft jetzt die Beschäf­tigten beim Kaufhof besonders hart. Nach dem Per­so­nal­abbau schwingt der Konzern die Keule der Tarif­flucht und droht mit 11-pro­zen­tiger Lohn­kürzung. Um dagegen Wider­stand und Posi­tionen zu ent­wi­ckeln, trafen sich in der ver­gan­genen Woche die vier zustän­digen ver.di-Tarifkommissionen des neuen Han­dels­riesen, um dem Kahl­schlag bei Kar­stadt Warenhaus, Galeria Kaufhof sowie von Kar­stadt Sports und Kar­stadt Feinkost zu begegnen. Gemeinsam mit ver.di wurde ein Konzept erar­beitet, wie mit dem neuen Waren­haus­konzern Ver­hand­lungen über einen mög­lichen Sanie­rungs­ta­rif­vertrag auf­zu­nehmen sind.

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D‑Mark, Einheit, Vaterland

Bild aus Video: Protestierende mit Pappschildern «Schluss mit der Arbeitsplatzvernichtung! (Verziert mit Todeskreuzen)», «Ostermarsch nach Bonn. Hilfe. SOS».
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Die Pri­va­ti­sierung plan­wirt­schaftlich geführter Betriebe durch die Treuhand bedeutete für Mil­lionen Ost­deutsche nach der Wie­der­ver­ei­nigung den Weg in die Arbeits­lo­sigkeit. Bei vielen wirkt diese Kränkung noch immer nach.

Die Story im Ersten:

Das schwierige Erbe der Treuhand

Die Treuhand war der Maschi­nenraum, von dem aus der wirt­schaft­liche Wandel nach der Wie­der­ver­ei­nigung Deutsch­lands orga­ni­siert wurde. Die Pri­va­ti­sierung tau­sender plan­wirt­schaftlich geführter Betriebe durch die Staats­holding bedeutete für Mil­lionen Ost­deutsche den Weg in die Arbeits­lo­sigkeit und führte bei vielen zu einer tiefen Kränkung, die bis heute poli­tische Ventile findet.

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Nea Dimokratia schafft akademisches Asyl in den Universitäten ab

Menschenmasse mit KKE-Fahnen.
Die KKE bringt mas­sen­haften Protest gegen die Regierung auf die Straßen.

Knüppel frei für die Polizei

Am 7. Juli dieses Jahres waren Wahlen in Hellas. Die links­so­zi­al­de­mo­kra­tische Syriza von Minis­ter­prä­sident Alexis Tsipras bekam für ihren Verrat vom Volk eine Ohr­feige. Die Griechen hatten zuvor mit großer Mehrheit die Vor­gaben aus der EU abge­lehnt und mit «OXI» gestimmt. Tsipras aber knickte vor Brüssel ein. Damit war seine Glaub­wür­digkeit weg.

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Das Atomwaffen-Kartell

Bild aus Video.
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Ende der Abrüstung?

05.08.2019
Die Story im Ersten

Das Jahr 2019 könnte zum Schick­salsjahr der nuklearen Abrüstung werden. Aus­ge­rechnet zum 70. Jah­restag der Gründung der NATO stehen wich­tigste Abrüs­tungs­ver­träge vor dem Aus: Der INF- Vertrag zum Verbot nuklearer Mit­tel­stre­cken­ra­keten und der NEW START-Vertrag zur Begrenzung der Zahl stra­te­gi­scher Atom­waffen. Beides sind Grund­pfeiler der ato­maren Rüs­tungs­kon­trolle. Nun droht ein neuer nuklearer Rüs­tungs­wettlauf.

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