21. März: Fünf vor 12, online-Protest Stopp Defender

Banner: Foto von Panzertransport, darüber «Stopp Defender 2020. Keine Militärtransporte durch NRW! Für Abrüstung und Entspannung!».


Liebe Frie­dens­freun­dinnen und ‑freunde,

das NATO-Manöver Defender 2020 ist abgesagt, die ange­kün­digten Trans­porte durch NRW finden aktuell nicht statt. Doch auf­ge­schoben ist nicht auf­ge­hoben. Neben klei­neren Manövern soll Defender im gleichen Umfang 2022 erneut durch­ge­führt werde.

Für Abrüstung und
Entspannung!

Außerdem finden regel­mäßig die Aus­tausch­ak­tionen der dau­erhaft an der rus­si­schen Grenze sta­tio­nierten US- und anderen NATO-Truppen statt. Daher wollen wir auch unter den aktuell schwie­rigen Bedin­gungen unsere Stimme gegen diese Kon­fron­ta­ti­ons­po­litik erheben:

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21. März, [update] Defender 2020 gestoppt. Duisburg, Demonstration abgesagt

Symbolbild: Soldaten (Ausschnitt).

Defender 2020 stoppen!

Defender 2020 wegen Corona abgesagt!

Demo auch abgesagt

Demons­tration
am 21. März
in Duisburg

Die Auf­takt­ver­an­staltung beginnt um 11.55 Uhr («Fünf vor Zwölf») auf dem Vor­platz des Duis­burger Haupt­bahnhofs.

Der Demozug setzt sich im Anschluss daran in Bewegung mit dem Ziel Dui­sport (der Hafen in Duisburg-Ruhrort, ca. 3,9 km Strecke).

Wir rufen für den 21. März zu einer NRW-weiten Demons­tration in Duisburg auf.

Der Demozug setzt sich im Anschluss daran in Bewegung mit dem Ziel Dui­sport (der Hafen in Duisburg-Ruhrort, ca. 3,9 km Strecke).

Der Duis­burger Hafen ist ein wich­tiger Umschlag­platz für Mili­tär­güter. Wir sagen: Häfen sind Orte des Handels und der Begegnung. Sie ver­binden Men­schen aus ver­schie­denen Ländern. Wir wollen nicht, dass der Duis­burger Hafen für so etwas Destruk­tives wie ein Mili­tär­ma­növer miss­braucht wird! Wir wollen keine Mili­tär­trans­porte durch NRW!

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MES-Programm 2020

Ver­an­stal­tungen der Marx-Engels-Stiftung

Cartoon: Marx und Engels.
Die Gefahr, dass der Besuch unserer Tagungen die kri­tische Menge von 1000 über­schreitet, ist nach unserer bis­he­rigen Erfahrung gering; außerdem stehen Becken zum gründ­lichen Hän­de­wa­schen zur Ver­fügung.

Sonntag, 29. März,
Wup­pertal,
Marx-Engels-Zentrum,

Gathe 55,
11.00 – 14.00 Uhr

Matinée zu Engels‘ Schrift «Anteil der Arbeit an der Mensch­werdung des Affen»

Referent ist der Arbeits­wis­sen­schaftler
Dr. Elmar Witzgall, Kulmbach.

Etwa 1876 ent­stand dieses Text­fragment, das erst zwanzig Jahre später unter dem bekannten Titel ver­öf­fent­licht wurde. Der «Anteil der Arbeit» konnte nur durch die Ver­ar­beitung der sei­ner­zei­tigen evo­lu­ti­ons­theo­re­ti­schen Erkennt­nisse (v. a. von Charles Darwin) durch Friedrich Engels (und Karl Marx) ver­fasst werden. Engels begnügte sich aber nicht mit einer Art Zusam­men­fassung ein­zel­wis­sen­schaft­licher Ergeb­nisse, sondern entwarf davon aus­gehend eine Ent­wick­lungs­ge­schichte der Wech­sel­wirkung von Mensch und Arbeit. Er ent­wi­ckelte eine Koevo­lu­ti­ons­theorie.

Natürlich steckte das Wissen um den natür­lichen Ursprung und Ent­wick­lungsweg des Men­schen (spe­ziell des Homo Sapiens) damals, ver­glichen mit heute, noch in der Anfangs­phase. Dieser Wis­sens­kon­trast ist näher zu betrachten. Davon aus­gehend kann auch die Frage nach der heu­tigen Relevanz der Engels‹schen Koevo­lu­ti­ons­theorie dis­ku­tiert werden.
Die Kate­gorie «Arbeit» spielt in der öko­no­mi­schen und his­to­ri­schen Phi­lo­sophie des Mar­xismus eine zen­trale Rolle. Engels arbeitete in seinem Kurztext heraus, wie fruchtbar und gleich­zeitig not­wendig diese theo­re­tische Anbindung sein kann, um die Ent­wicklung des Men­schen und der Anfänge der mensch­lichen Gesell­schaft inte­grativ und ent­wick­lungs­be­zogen, das heißt mate­ria­lis­tisch-dia­lek­tisch zu begreifen.

Mensch, Arbeit und damit auch die Natur stehen auch in der neueren Ver­gan­genheit und der Gegenwart in einem engen, aller­dings nicht mehr bio­lo­gi­schen, sondern gesell­schaft­lichen Ent­wick­lungs­zu­sam­menhang. Darauf wies Engels abschließend hin. Eine Dis­kussion kann sich anschließen.

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