21. März: Fünf vor 12, online-Protest Stopp Defender

Banner: Foto von Panzertransport, darüber «Stopp Defender 2020. Keine Militärtransporte durch NRW! Für Abrüstung und Entspannung!».


Liebe Frie­dens­freun­dinnen und ‑freunde,

das NATO-Manöver Defender 2020 ist abgesagt, die ange­kün­digten Trans­porte durch NRW finden aktuell nicht statt. Doch auf­ge­schoben ist nicht auf­ge­hoben. Neben klei­neren Manövern soll Defender im gleichen Umfang 2022 erneut durch­ge­führt werde.

Für Abrüstung und
Entspannung!

Außerdem finden regel­mäßig die Aus­tausch­ak­tionen der dau­erhaft an der rus­si­schen Grenze sta­tio­nierten US- und anderen NATO-Truppen statt. Daher wollen wir auch unter den aktuell schwie­rigen Bedin­gungen unsere Stimme gegen diese Kon­fron­ta­ti­ons­po­litik erheben:

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Defender 2020 stoppen!

Verbreitung des Coronavirus eindämmen!

Patrik Köbele, Vor­sit­zender der DKP: «Ich finde es skan­dalös, dass sich die Sicher­heits­be­denken der deut­schen Regierung wegen des Coro­na­virus nicht auf das Militär beziehen. Groß­ver­an­stal­tungen aller Art werden abgesagt, um die Aus­breitung des Virus zu behindern und zu ver­lang­samen. Das Groß­ma­növer Defender 2020 soll aber wie geplant statt­finden. 37.000 Sol­daten werden quer durch Europa trans­por­tiert – ist das keine Groß­ver­an­staltung? Die Aus­breitung von Seuchen kann man durch die ganze Geschichte hinweg an den Wegen von Armeen nach­zeichnen. Es ist zu befürchten, dass dies auch mit dem Corona-Virus und diesem Manöver so sein wird. Defender 2020 ist Kriegs­trei­berei und fördert womöglich die Ver­breitung des Virus – beides Gründe es abzu­sagen und ihm jeg­liche Unter­stützung zu ent­ziehen.»

DKP-Pres­se­mit­teilung


21. März, [update] Defender 2020 gestoppt. Duisburg, Demonstration abgesagt

Symbolbild: Soldaten (Ausschnitt).

Defender 2020 stoppen!

Defender 2020 wegen Corona abgesagt!

Demo auch abgesagt

Demons­tration
am 21. März
in Duisburg

Die Auf­takt­ver­an­staltung beginnt um 11.55 Uhr («Fünf vor Zwölf») auf dem Vor­platz des Duis­burger Haupt­bahnhofs.

Der Demozug setzt sich im Anschluss daran in Bewegung mit dem Ziel Dui­sport (der Hafen in Duisburg-Ruhrort, ca. 3,9 km Strecke).

Wir rufen für den 21. März zu einer NRW-weiten Demons­tration in Duisburg auf.

Der Demozug setzt sich im Anschluss daran in Bewegung mit dem Ziel Dui­sport (der Hafen in Duisburg-Ruhrort, ca. 3,9 km Strecke).

Der Duis­burger Hafen ist ein wich­tiger Umschlag­platz für Mili­tär­güter. Wir sagen: Häfen sind Orte des Handels und der Begegnung. Sie ver­binden Men­schen aus ver­schie­denen Ländern. Wir wollen nicht, dass der Duis­burger Hafen für so etwas Destruk­tives wie ein Mili­tär­ma­növer miss­braucht wird! Wir wollen keine Mili­tär­trans­porte durch NRW!

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Stoppt das Flüchtlingssterben

Demo am Hauptbahnhof.

Kundgebung in Düsseldorf

4.03.2020 | Auf dem Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Düs­sel­dorfer Haupt­bahnhof wurde am Mittwoch gegen das massive Vor­gehen gegen Flücht­linge aus der Türkei pro­tes­tiert. Die «NATO-Partner» Türkei und Grie­chenland beschul­digten sich wech­sel­seitig gewaltsam gegen die Flücht­linge, dar­unter Frauen und Kinder, vor­zu­gehen.

Foto: Lukas Koopmann


Weitere Fotos


Aufruf zum Ostermarsch
Rhein Ruhr 2020

Atomwaffen verbieten –
Klima schützen statt aufrüsten –
Nein zur EU-Armee!

Ostermarsch-Logo: Friedenstaube vor Friedensrune.


Die Frie­dens­be­wegung geht Ostern auf die Straße für Frieden, Ent­spannung und Abrüstung. Im 60. Jahr seines Bestehens lädt der Oster­marsch alle Men­schen ein, vom 11. bis 13. April 2020 in den Städten an Rhein und Ruhr für den Frieden zu demons­trieren!

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Rhein Ruhr 2020“
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Ziviler Ungehorsam bis zur
atomaren Abrüstung

Wir machen weiter:

«Widerständige Alte»
vor Gericht

Gruppenbild mit Friedensfreundinnen und Friedensfreunden, aufgepannte Regenschirme, Transparent: «‹Widerständige Alte› klagen an: Atomwaffen jetzt abschaffen!».
Hin­ter­grund: In einem Akt zivilen Unge­horsams haben wir am 23. Juli 2018 die Startbahn im Atom­waf­fen­stütz­punkt Büchel betreten, um mit Gesang und Musik­in­stru­menten die Übungs­flüge der Bun­deswehr zu blo­ckieren. Solch ein ziviler Unge­horsam mit gericht­lichem Nach­spiel ist für uns die effek­tivste Weise, um auf die Gefahren von Atom­waffen auf­merksam zu machen und die deutsche Atom­waf­fen­po­litik in Frage zu stellen. Zuerst haben wir uns am 12. Dezember 2018 vor dem Amts­ge­richt Cochem ver­ant­wortet, dann in der 2. Instanz am 4. Februar 2020 vor dem Land­ge­richt Koblenz.

19. Februar 2020, 10:00 Uhr:
Zweiter Teil der öffent­lichen Beru­fungs­ver­handlung
Land­ge­richt Koblenz, Kar­me­li­terstr. 14, Sit­zungssaal 105.

Zuvor Mahn­wache um 9:00 vor dem Gerichts­ge­bäude.

Nachdem wir, die Pro­zess­gruppe der «Wider­stän­digen Alten», im ersten Teil unserer Beru­fungs­ver­handlung Gele­genheit hatten, unsere Ein­las­sungen vor­zu­tragen und Beweis­an­träge in einem über­füllten Gerichtssaal zu stellen, wurde uns ein wei­terer Termin gewährt. Hier wollen wir die Dring­lichkeit einer gericht­lichen Aner­kennung von recht­fer­ti­gendem Not­stand /​Notwehr bei gewalt­freien Aktionen zivilen Unge­horsams auf dem Atom­waf­fen­standort Büchel deutlich machen.

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Mahnen für Frieden

Demonstrant:innen mit Anti-Kriegs-Transparenten.
Mahn­wache in Düs­seldorf auf dem Bertha-Von-Suttter-Platz
vor dem US-Gene­ral­kon­sulat.

Düs­seldorf:

Mahnwache vor dem
US-Generalkonsulat

Unmit­telbar vor dem Gene­ral­kon­sulat der USA gab es am Samstag, 11. Januar, auch in Düs­seldorf eine ein­stündige Mahn­wache von Frie­dens­freun­dinnen und Frie­dens­freunden aus dem Rheinland. Der Auftakt war um «5 vor 12» auf dem nach der Frie­dens­no­bel­preis­trä­gerin benannten Bertha-von-Suttner-Platz.

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Iranische und Irakische Linkskräfte zum Drohnen-Angriff in Bagdad

Trump-Porträt , daneben Bild vom Anschlag.

Über­setzung von zwei Erklä­rungen ira­ni­scher Links­kräfte zu dem von Trump befoh­lenen Drohnen-Angriff in Bagdad und die Reaktion des ira­ni­schen Regimes darauf

Iranische Friedensvereinigung verurteilt den provokatorischen US‑Drohnen-Angriff in Bagdad und ruft zu einem Ende der Spirale der Gewalt auf

Die Ermordung von Qassim Solaimani, dem Kom­mandeur der Al-Quds-Spe­zi­al­ein­heiten des Korps der Isla­mi­schen Revo­lu­ti­ons­garden (IRGC), bei einem Luft­an­griff auf einen Konvoi von Fahr­zeugen im Flug­hafen von Bagdad am heu­tigen frühen Morgen hat eine ange­spannte und extrem unbe­ständige Situation im Mitt­leren Osten geschaffen.

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45 Jahre für Völkerverständigung mit dem Osten

Gedenkende am Gedenkstein.
Mit­glieder der Deutsch-Rus­si­schen Gesell­schaft und der Kul­tur­ver­ei­nigung Lever­kusen am Ehrenmal für sowje­tische Zwangs­ar­beiter auf dem Friedhof in Lever­kusenn (8. Mai 2014).

Brücke der Verständigung

Soeben erschienen sind anlässlich des 45. Jah­res­tages der Gründung der Deutsch-Rus­si­schen Gesell­schaft Rhein/​Ruhr e.V. (ehem. Gesell­schaft zur För­derung der Bezie­hungen zwi­schen der Bun­des­re­publik Deutschland und der Sowjet­union) im Jahre 1974 in der Ära der neuen Ost­po­litik von Willy Brandt die Erin­ne­rungen der Ehren­vor­sit­zenden der Gesell­schaft, Walborg Schröder, «Brücke der Ver­stän­digung zu unseren Nachbarn im Osten».

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