Hier endet der Zug

Stark angerostetes steckbares Schild mit Griff und rot-weißem Symbol.

Zug­schluss­schild

Das Zug­schluss­schild ist ein Steck­schild der Deut­schen Bahn, das zun­gen­bre­che­risch signa­li­sierte: Mit diesem Signal endet der Zug. Am Ger­res­heimer Bahnhof hatte das Blech­schild eine erwei­terte sym­bo­lische Bedeutung: Hier endete der Zug, weil hier auch das Gleis endete. Es war das Gleis, das vom Schie­nen­strang zwi­schen Haupt­bahnhof und Erkrath auf das Gelände der Ger­res­heimer Glas­hütte schwenkte.

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Die Grundrente hat die Armut nicht beseitigt

Altersarmut und
alte Apfelsinen

Kartons mit Orangen.
Wer lebenslang von «Vitamin B» pro­fi­tiert hat, der kann sich im Alter über Vitamin C freuen, und muss nicht nach Apfel­sinen con­tainern.

Armut hat in Ger­resheim Anschriften, die im Tele­fonbuch stehen, Bür­ger­hilfe (BGH), Mär­kische Straße; Fer­dinand-Heye-Haus, Ben­der­straße. Und es gibt anonyme «Betroffene», denen es unan­genehm ist, als «Altersarme» stig­ma­ti­siert zu werden. Und es gibt Reiche, die sind nicht arm.


Die Alters­armut betrifft nicht nur die Bürger in Ger­resheim. Sie schlägt überall in Düs­seldorf zu. Wenn auch nicht überall auf gleiche Weise sichtbar. Da gibt es Aus­ga­be­stellen der «Tafel» nur für Männer, nur für Frauen, nur für Haus­halte ohne Kinder, nur für Haus­halte mit Kindern.

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Französische Kriegsgefangene bauten Bunker in Düsseldorf-Gerresheim

Straßenansicht mit Hochbunker.
Der Hoch­bunker an der Ger­res­heimer Glas­hütte wird «zivi­li­siert».

DKP: Friedensfest
statt Kriegsbunker

Fran­zö­sische Kriegs­ge­fangene mussten 1942/​44 den Hoch­bunker in Düs­seldorf-Ger­resheim errichten. Er ent­stand auf dem Grund­stück Heye­straße 152, schräg gegenüber der Arbei­ter­siedlung «Neu­stadt» (rechts im Bild). Links im Bild lag hinter dem weißen Bauzaun analog die Siedlung «Alt­stadt». Beide Ensembles gehörten der Ger­res­heimer Glas­hütte.

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Nach 75 Jahren: Endlich Ehrung für die Opfer des Nazi-Terrors in Untergerresheim

DKP begrüßt Engagement
für neue Stolpersteine

Skizze: Die Altstadt von Untergerresheim.
Die Alt­stadt von Unter­ger­resheim

Es gab über Jahr­zehnte mehrere Bemü­hungen der Ger­res­heimer DKP, den Wider­stand gegen den Faschismus zu ehren. Die Gedenk­tafel am Heyebad (Torf­bruch­straße 350), die Stele in der Nach­ti­gall­straße schräg gegenüber der ehe­ma­ligen Post­station, die Gedenk­tafel für die Zwangs­ar­beiter auf dem Gelände der Glas­hütte und drei Stol­per­steine in Erkrath erinnern an dieses Enga­gement.

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Helmut Rössig verstorben

Dem Karl Lieb­knecht, dem haben wir’s geschworen,
der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand

Helmut Rössig
29. April 1930 – 5. Juli 2019

Hammer und Sichel auf rotem Grund.

Geschwächt durch die Gebrechen des Alters ist Helmut Rössig ver­storben. Seit seiner Jugend enga­gierte sich Helmut in der poli­ti­schen Arbei­ter­be­wegung für die Rechte der arbei­tenden Men­schen und im Kampf gegen die Remi­li­ta­ri­sierung. Früh fand er den Weg zur KPD. Die Justiz der Ade­nauer-Ära steckte ihn für 2 ¼ Jahre ins Gefängnis. Helmut war Jahr­zehnte lang zusammen mit seiner Frau Irma aktiver Genosse und unter­stützte die Partei in ver­schie­denen Funk­tionen. Im Senio­ren­alter brachte er sein Wissen und seine Erfahrung enga­giert in den Senio­ren­kreis der IG-Metall Düs­seldorf ein.

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«Wir haben den Dreh raus»

Der Montage-Künstler Werner Burkard aus Düs­seldorf-Ger­resheim hat die Energie- und Umwelt­po­litik des NRW-Minis­ter­prä­si­denten Armin Laschet trefflich aufs Korn genommen.

Solidarität mit den Kommunisten in Venezuela

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

DKP Düs­seldorf überwies 250 Euro an die Partido Comu­nista de Vene­zuela

Den großen Anfor­de­rungen der inter­na­tio­nalen Soli­da­rität widmete sich die DKP-Kreis­or­ga­ni­sation in Düs­seldorf: In der Kreis­mit­glie­der­ver­sammlung votierte sie ein­stimmig für eine Spende über 250 Euro an die bedrängten Genos­sinnen und Genossen der PCV, die bereits Ziel von Attacken rechter Gruppen und Groß­grund­be­sitzer sind. Die DKP appel­liert an ihre Mit­glieder und Freunde, die Arbeit der PCV durch Spenden an den Soli­da­ri­täts­fonds zu unter­stützen.

Spenden gehen an das Solidaritätskonto DKP-Partreivorstand, GLS-Bank, BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01. Verwendungszweck: Solidarität mit der PCV!

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1. Mai: «Katerfrühstück» oder Kundgebung

Junge Union unterläuft Aufruf
von Arbeitsminister Laumann

Verwursteltes Transparent vor Gastwirtschaft.
Vom Winde verweht: Trans­parent der Jungen Union (JU) Ger­resheim
zum »Kater­früh­stück« am 1. Mai 2015

Über die Pres­se­stelle des NRW-Arbeits­mi­nis­te­riums rief Minister Karl-Josef Laumann (CDU) zu «reger Teil­nahme» an den Kund­ge­bungen zum Tag der Arbeit im Lande auf. Sein Appell richtete sich nicht nur an «Arbeit­nehmer», sondern an alle Bür­ge­rinnen und Bürger. Laumann räumte ein, dass «uni­ver­selle Werte» umge­setzt werden müssten. Konkret verwies er auf Lohn­dumping im Paket- und Trans­port­ge­werbe oder in der Fleisch­in­dustrie hin.

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Wo sind die Gedenktafeln?

Anfrage zur Bezirksvertretungssitzung zur Sicherung zweier Gedenktafeln

Bunkerwand, Hausnummer 152, mit Gedenktafel (kein Text erkennbar).
Die Gedenk­tafel zur Erin­nerung an den Bun­ker­be­schuss am 11. März 1945 wurde ent­fernt.

Mit einer Bür­ger­an­frage wollte die DKP Ger­resheim wissen, was mit zwei Gedenk­tafeln pas­siert ist, die im Zuge von Bau­ar­beiten «ver­schwunden» sind.

1940 mussten fran­zö­sische Zwangs­ar­beiter den Hoch­bunker in Düs­seldorf-Ger­resheim, Heye­straße 152, errichten. 2000 «Arier» durften sich dort vor den Angriffen der Alli­ierten schützen. Die Zwangs­ar­beiter aus der Sowjet­union mussten draußen bleiben. Am 11. März 1945 gab es einen «Kol­la­te­ral­schaden», denn 22 Men­schen wurden bei einem US-Angriff vor dem Bunker getötet. An die Opfer erinnert seit einigen Jahren eine Gedenk­tafel.

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Christa Brunzen 1941 – 2019

Christa Brunzen, Kundgebungsteilnehmer:innen.
Christa in der Wen­zeln­berg­schlucht am 17. April 2016

Christa Brunzen

1.01.1941 – 25.02.2019

Unsere Genossin Christa Brunzen ist gestorben. Sie kam in den Kriegs­wirren mit ihrem Bruder von Ost­preußen nach Kum­merfeld (Neu­münster), wo sie von Ver­wandten auf­ge­nommen wurde. Hier lebte sie mit Ihrem Mann, dem Anti­fa­schisten, Gewerk­schafter und Kom­mu­nisten Werner, später in Ratingen, wo sie sich in der Wäh­ler­ver­ei­nigung «Ratinger Linke» enga­gierte.

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