Der Staatsstreich in Bolivien

Frau mit Fahne.

Eine gute Gelegenheit
für die multinationalen
Bergbau-Konzerne

Von C. J. Atkins

Die linke US-ame­ri­ka­nische Online-Zeitung «People’s World» ver­öf­fent­lichte am 11. November 2019 den nach­fol­genden Artikel ihres Redak­ti­ons­leiters C. J. Atkins, zu einigen Hin­ter­gründen des Staats­streichs in Bolivien:

Arbeits­über­setzung

Lithium ist der Haupt­be­standteil für Bat­terien, die die Umstellung der Welt auf Elek­tro­autos und Smart­phones gebraucht werden. Markt­ana­lysten spe­ku­lieren darüber, dass bis Mitte der 2020er Jahre das Angebot an Lithium kaum aus­rei­chend sein wird, um die Nach­frage von Auto- und Mobil­ge­rä­te­her­stellern zu befrie­digen. Es wird das «Gold des 21. Jahr­hun­derts» genannt.

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Treuhand-Anstalt

Die Anstalt, Bild aus Video.
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Die Anstalt

vom 5. 11. 2019
Polit­satire
mit Max Uthoff
und Claus von Wagner

Wort­ge­wandt, unkon­ven­tionell und mit viel sati­ri­scher Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. 50 Minuten aus der «Anstalt».

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Spontan gegen Mangel und Korruption

Irak Proteste

UZ-Redakteur Manfred Idler im Gespräch mit Rachid Ghe­wilieb, Ver­treter der Ira­ki­schen Kom­mu­nis­ti­schen Partei in Deutschland.

Jugendliche auf einem Platz. Im Hintergrund Feuerschein.
Die Pro­teste im Irak werden vor allem von jungen Men­schen getragen.

Anfang Oktober haben im Irak Pro­teste gegen die Regierung begonnen. 200 Zivi­listen sind bisher dabei ums Leben gekommen, ein am Dienstag ver­öf­fent­lichter Bericht einer Unter­su­chungs­kom­mission spricht von exzes­siver Gewalt durch ira­kische Sicherehits­kräfte gegen Demons­tranten. Zudem bestä­tigte der Bericht den Einsatz von Scharf­schützen in der ira­ki­schen Haupt­stadt Bagdad.

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1. September 2019 – Aachener Friedenspreis

Friedensdemo: Riesige Regenbogenfahne wird durch die Aachener Innenstadt getragen.
Eine Demo mit einer rie­sigen Regen­bo­gen­fahne zog quer durch die Innen­stadt


Am 1. Sep­tember wurde der Aachener Frie­dens­preis ver­liehen. Die Aus­zeichnung ging in diesem Jahr an den Initia­tiv­kreis gegen Atom­waffen in Büchel, namentlich Elke Koller, und an die Kam­pagne «Büchel ist überall! – atomwaffenfrei.jetzt», in Person von Marion Küpker.

Am Tag der Preis­ver­leihung gab es zuerst einen Empfang durch die Bür­ger­meis­terin Hilde Scheidt, einen Stadt­rundgang und eine Fahrrad-Demo. Nach einer Kund­gebung am Eli­sen­brunnen zog dann eine Demo mit einer rie­sigen Regen­bo­gen­fahne quer durch die Innen­stadt zur Aula Carolina, wo anschließend die Preis­ver­leihung statt fand.

Foto: Klaus Müller

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Bündnis Sozialticket NRW lehnt neue Preiserhöhungen beim VRR ab

Straßenbahnen in Düsseldorf
Stra­ßen­bahnen in Düs­seldorf

VRR greift den Ärmsten
an Rhein und Ruhr
schon wieder in die Tasche

Es war zu befürchten: Die Tickets für Bus und Bahn werden zum 1. Januar erneut teurer. Um 1,8 Prozent. Der Ver­kehrs­verbund Rhein-Ruhr (VRR) hat am heu­tigen Don­nerstag (26. Sep­tember) die Erhöhung der Fahr­preise zur Jah­res­wende beschlossen. Wie wir hören, wurde die Preis­er­höhung von CDU, SPD und Grünen ein­ver­nehmlich abge­segnet.

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Covestro verkauft Polycarbonat-Geschäft!

Nur Ausverkauf oder Rückzug
rund um die CO-Pipeline?

Kunstwerk: Symbolischer Knoten in CO-Pipeline. Transparent mit Stadtwappen, sowie Emblemen von PETO, Die Grünen, CDU, FDP, SPD, Die Linke: «Wir in Monheim am Rhein sin dgegen die CO-Pipeline! CO in diese Pipeline gehört verboten, drum machen wir hier einen Knoten! Initiative stoppt CO Pipeline».


Wie die ehe­malige Mutter Bayer so handelt auch die ver­stoßene Tochter Covestro: Aus­la­ge­rungen und Aus­verkauf gehen weiter!


Nach einer For­derung auf Akten­ein­sicht zur CO-Pipeline bei der Bezirks­re­gierung Düs­seldorf erhielten wir eine Antwort, die leider nur wenig mit dem von uns dar­ge­legten Sach­verhalt zu tun hatte. Deshalb haben wir jetzt noch einmal nach­gelegt und eine umfas­sende Akten­ein­sicht gefordert.

Was aber inter­essant an der schon her­aus­ge­ge­benen Infor­mation war; Covestro hat sich aus der Wartung bzw. Über­wa­chung der CO-Pipeline zurück­ge­zogen und ver­weist auf Evonik als «unserem War­tungs­un­ter­nehmen». Dort soll die Gift­gas­leitung unter der Bezeichnung «G60 fir­mieren» jeden­falls «solange die CO-Leitung noch nicht im Betrieb ist».

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14. September, Wuppertal erhält
Karl-Marx-Skulptur

Cartoon: Marx und Engels.
        Symbolbild


Karl Marx
kommt endlich
nach Wup­pertal!

Was dem his­to­ri­schen Marx versagt blieb, nämlich Wup­pertal – bzw. eine seiner Vor­läu­fer­kom­munen – kennen zu lernen, gelingt jetzt seinem aus Wup­per­taler (!) Eiche gefer­tigten Abbild: Endlich erhält die Stadt, nach der von den Chi­nesen gestif­teten Engels-Statue, auch eine lebens­große Skulptur des engsten Freundes und Kampf­ge­fährten ihres größten Sohnes. Geschaffen von der heute im ber­gi­schen Mari­en­heide wir­kenden Bild­hauerin Dana van Rijssen.

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Karl-Marx-Skulptur“
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D‑Mark, Einheit, Vaterland

Bild aus Video: Protestierende mit Pappschildern «Schluss mit der Arbeitsplatzvernichtung! (Verziert mit Todeskreuzen)», «Ostermarsch nach Bonn. Hilfe. SOS».
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Die Pri­va­ti­sierung plan­wirt­schaftlich geführter Betriebe durch die Treuhand bedeutete für Mil­lionen Ost­deutsche nach der Wie­der­ver­ei­nigung den Weg in die Arbeits­lo­sigkeit. Bei vielen wirkt diese Kränkung noch immer nach.

Die Story im Ersten:

Das schwierige Erbe der Treuhand

Die Treuhand war der Maschi­nenraum, von dem aus der wirt­schaft­liche Wandel nach der Wie­der­ver­ei­nigung Deutsch­lands orga­ni­siert wurde. Die Pri­va­ti­sierung tau­sender plan­wirt­schaftlich geführter Betriebe durch die Staats­holding bedeutete für Mil­lionen Ost­deutsche den Weg in die Arbeits­lo­sigkeit und führte bei vielen zu einer tiefen Kränkung, die bis heute poli­tische Ventile findet.

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Nea Dimokratia schafft akademisches Asyl in den Universitäten ab

Menschenmasse mit KKE-Fahnen.
Die KKE bringt mas­sen­haften Protest gegen die Regierung auf die Straßen.

Knüppel frei für die Polizei

Am 7. Juli dieses Jahres waren Wahlen in Hellas. Die links­so­zi­al­de­mo­kra­tische Syriza von Minis­ter­prä­sident Alexis Tsipras bekam für ihren Verrat vom Volk eine Ohr­feige. Die Griechen hatten zuvor mit großer Mehrheit die Vor­gaben aus der EU abge­lehnt und mit «OXI» gestimmt. Tsipras aber knickte vor Brüssel ein. Damit war seine Glaub­wür­digkeit weg.

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