Defender 2020 stoppen!

Verbreitung des Coronavirus eindämmen!

Patrik Köbele, Vor­sit­zender der DKP: «Ich finde es skan­dalös, dass sich die Sicher­heits­be­denken der deut­schen Regierung wegen des Coro­na­virus nicht auf das Militär beziehen. Groß­ver­an­stal­tungen aller Art werden abgesagt, um die Aus­breitung des Virus zu behindern und zu ver­lang­samen. Das Groß­ma­növer Defender 2020 soll aber wie geplant statt­finden. 37.000 Sol­daten werden quer durch Europa trans­por­tiert – ist das keine Groß­ver­an­staltung? Die Aus­breitung von Seuchen kann man durch die ganze Geschichte hinweg an den Wegen von Armeen nach­zeichnen. Es ist zu befürchten, dass dies auch mit dem Corona-Virus und diesem Manöver so sein wird. Defender 2020 ist Kriegs­trei­berei und fördert womöglich die Ver­breitung des Virus – beides Gründe es abzu­sagen und ihm jeg­liche Unter­stützung zu ent­ziehen.»

DKP-Pres­se­mit­teilung


Covestro und die «Alte Leier»

Transparent in den Bäumen: «Stoppt die Bayer CO-Pipeline!».

Der Hil­feruf nach der CO-Pipeline

soll von eigenen Schwächen und Ver­säum­nissen ablenken


Am 14. Februar 2020 hatte sich zum 13. mal die Plan­fest­stel­lungs­ge­neh­migung der BAYER-CO-Pipeline gejährt. Unsere Mahn­wache hat wohl den Covestro-Chef Martin Stei­lemann schmerzhaft an das ver­giftete Bayer-Erbe CO-Pipeline erinnert. So kramte er auch die «Alte Leier» der Bayer-Manager wieder hervor und jammert wie ehemals seit mehr als 10 Jahren die BAYER-Chefs Wenning, Dekkers, Baumann zur CO-Pipeline.

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Gedenken in Erkrath

Vorn putzt Schülerin, Bürgermeister assistiert, im Hintergrund Schülerinnen und Schüler.
Bür­ger­meister Christoph Schultz (links) putzt den Stol­per­stein von Peter Hupertz (KPD).

Bür­ger­meister putzt
Stol­per­steine
für ermordete
KPD-Genossen

Erkraths Bür­ger­meister Christoph Schultz (CDU) putzt seit meh­reren Jahren jeweils am 27. Januar mit Schü­le­rinnen und Schülern Stol­per­steine für drei ermordete KPD-Genossen in Erkrath. Das Gedenken galt auch in diesem Jahr wieder einer nach The­re­si­en­stadt depor­tierten jüdi­schen Mit­bür­gerin, die dort am 11. Dezember 1942 ermordet wurde. Eine Gruppe behin­derter älterer selek­tierter Frauen wurde eben­falls depor­tiert. Ein wei­terer Stol­per­stein galt dem pol­ni­schen Zwangs­ar­beiter Tomaasz Brz­totwicz, der wegen des Ver­dachts der «Ras­sen­schande» öffentlich von der SS auf­ge­hängt worden war.

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MES-Programm 2020

Ver­an­stal­tungen der Marx-Engels-Stiftung

Cartoon: Marx und Engels.
Die Gefahr, dass der Besuch unserer Tagungen die kri­tische Menge von 1000 über­schreitet, ist nach unserer bis­he­rigen Erfahrung gering; außerdem stehen Becken zum gründ­lichen Hän­de­wa­schen zur Ver­fügung.

Sonntag, 29. März,
Wup­pertal,
Marx-Engels-Zentrum,

Gathe 55,
11.00 – 14.00 Uhr

Matinée zu Engels‘ Schrift «Anteil der Arbeit an der Mensch­werdung des Affen»

Referent ist der Arbeits­wis­sen­schaftler
Dr. Elmar Witzgall, Kulmbach.

Etwa 1876 ent­stand dieses Text­fragment, das erst zwanzig Jahre später unter dem bekannten Titel ver­öf­fent­licht wurde. Der «Anteil der Arbeit» konnte nur durch die Ver­ar­beitung der sei­ner­zei­tigen evo­lu­ti­ons­theo­re­ti­schen Erkennt­nisse (v. a. von Charles Darwin) durch Friedrich Engels (und Karl Marx) ver­fasst werden. Engels begnügte sich aber nicht mit einer Art Zusam­men­fassung ein­zel­wis­sen­schaft­licher Ergeb­nisse, sondern entwarf davon aus­gehend eine Ent­wick­lungs­ge­schichte der Wech­sel­wirkung von Mensch und Arbeit. Er ent­wi­ckelte eine Koevo­lu­ti­ons­theorie.

Natürlich steckte das Wissen um den natür­lichen Ursprung und Ent­wick­lungsweg des Men­schen (spe­ziell des Homo Sapiens) damals, ver­glichen mit heute, noch in der Anfangs­phase. Dieser Wis­sens­kon­trast ist näher zu betrachten. Davon aus­gehend kann auch die Frage nach der heu­tigen Relevanz der Engels‹schen Koevo­lu­ti­ons­theorie dis­ku­tiert werden.
Die Kate­gorie «Arbeit» spielt in der öko­no­mi­schen und his­to­ri­schen Phi­lo­sophie des Mar­xismus eine zen­trale Rolle. Engels arbeitete in seinem Kurztext heraus, wie fruchtbar und gleich­zeitig not­wendig diese theo­re­tische Anbindung sein kann, um die Ent­wicklung des Men­schen und der Anfänge der mensch­lichen Gesell­schaft inte­grativ und ent­wick­lungs­be­zogen, das heißt mate­ria­lis­tisch-dia­lek­tisch zu begreifen.

Mensch, Arbeit und damit auch die Natur stehen auch in der neueren Ver­gan­genheit und der Gegenwart in einem engen, aller­dings nicht mehr bio­lo­gi­schen, sondern gesell­schaft­lichen Ent­wick­lungs­zu­sam­menhang. Darauf wies Engels abschließend hin. Eine Dis­kussion kann sich anschließen.

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Iranische und Irakische Linkskräfte zum Drohnen-Angriff in Bagdad

Trump-Porträt , daneben Bild vom Anschlag.

Über­setzung von zwei Erklä­rungen ira­ni­scher Links­kräfte zu dem von Trump befoh­lenen Drohnen-Angriff in Bagdad und die Reaktion des ira­ni­schen Regimes darauf

Iranische Friedensvereinigung verurteilt den provokatorischen US‑Drohnen-Angriff in Bagdad und ruft zu einem Ende der Spirale der Gewalt auf

Die Ermordung von Qassim Solaimani, dem Kom­mandeur der Al-Quds-Spe­zi­al­ein­heiten des Korps der Isla­mi­schen Revo­lu­ti­ons­garden (IRGC), bei einem Luft­an­griff auf einen Konvoi von Fahr­zeugen im Flug­hafen von Bagdad am heu­tigen frühen Morgen hat eine ange­spannte und extrem unbe­ständige Situation im Mitt­leren Osten geschaffen.

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Der Staatsstreich in Bolivien

Frau mit Fahne.

Eine gute Gelegenheit
für die multinationalen
Bergbau-Konzerne

Von C. J. Atkins

Die linke US-ame­ri­ka­nische Online-Zeitung «People’s World» ver­öf­fent­lichte am 11. November 2019 den nach­fol­genden Artikel ihres Redak­ti­ons­leiters C. J. Atkins, zu einigen Hin­ter­gründen des Staats­streichs in Bolivien:

Arbeits­über­setzung

Lithium ist der Haupt­be­standteil für Bat­terien, die die Umstellung der Welt auf Elek­tro­autos und Smart­phones gebraucht werden. Markt­ana­lysten spe­ku­lieren darüber, dass bis Mitte der 2020er Jahre das Angebot an Lithium kaum aus­rei­chend sein wird, um die Nach­frage von Auto- und Mobil­ge­rä­te­her­stellern zu befrie­digen. Es wird das «Gold des 21. Jahr­hun­derts» genannt.

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Treuhand-Anstalt

Die Anstalt, Bild aus Video.
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Die Anstalt

vom 5. 11. 2019
Polit­satire
mit Max Uthoff
und Claus von Wagner

Wort­ge­wandt, unkon­ven­tionell und mit viel sati­ri­scher Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. 50 Minuten aus der «Anstalt».

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Spontan gegen Mangel und Korruption

Irak Proteste

UZ-Redakteur Manfred Idler im Gespräch mit Rachid Ghe­wilieb, Ver­treter der Ira­ki­schen Kom­mu­nis­ti­schen Partei in Deutschland.

Jugendliche auf einem Platz. Im Hintergrund Feuerschein.
Die Pro­teste im Irak werden vor allem von jungen Men­schen getragen.

Anfang Oktober haben im Irak Pro­teste gegen die Regierung begonnen. 200 Zivi­listen sind bisher dabei ums Leben gekommen, ein am Dienstag ver­öf­fent­lichter Bericht einer Unter­su­chungs­kom­mission spricht von exzes­siver Gewalt durch ira­kische Sicherehits­kräfte gegen Demons­tranten. Zudem bestä­tigte der Bericht den Einsatz von Scharf­schützen in der ira­ki­schen Haupt­stadt Bagdad.

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1. September 2019 – Aachener Friedenspreis

Friedensdemo: Riesige Regenbogenfahne wird durch die Aachener Innenstadt getragen.
Eine Demo mit einer rie­sigen Regen­bo­gen­fahne zog quer durch die Innen­stadt


Am 1. Sep­tember wurde der Aachener Frie­dens­preis ver­liehen. Die Aus­zeichnung ging in diesem Jahr an den Initia­tiv­kreis gegen Atom­waffen in Büchel, namentlich Elke Koller, und an die Kam­pagne «Büchel ist überall! – atomwaffenfrei.jetzt», in Person von Marion Küpker.

Am Tag der Preis­ver­leihung gab es zuerst einen Empfang durch die Bür­ger­meis­terin Hilde Scheidt, einen Stadt­rundgang und eine Fahrrad-Demo. Nach einer Kund­gebung am Eli­sen­brunnen zog dann eine Demo mit einer rie­sigen Regen­bo­gen­fahne quer durch die Innen­stadt zur Aula Carolina, wo anschließend die Preis­ver­leihung statt fand.

Foto: Klaus Müller

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Bündnis Sozialticket NRW lehnt neue Preiserhöhungen beim VRR ab

Straßenbahnen in Düsseldorf
Stra­ßen­bahnen in Düs­seldorf

VRR greift den Ärmsten
an Rhein und Ruhr
schon wieder in die Tasche

Es war zu befürchten: Die Tickets für Bus und Bahn werden zum 1. Januar erneut teurer. Um 1,8 Prozent. Der Ver­kehrs­verbund Rhein-Ruhr (VRR) hat am heu­tigen Don­nerstag (26. Sep­tember) die Erhöhung der Fahr­preise zur Jah­res­wende beschlossen. Wie wir hören, wurde die Preis­er­höhung von CDU, SPD und Grünen ein­ver­nehmlich abge­segnet.

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