Düsseldorf: Protest gegen Abschiebung

Abschiebung einen Tag vor der Reichs­pogromnacht

Demonstranten in der Flughafenhalle mit Transparent: »Rassistischen und antiziganistischen Normalzustand brechen!«.
Protest im Düs­sel­dorfer Fug­hafen: Die Abschie­bungen wurden heimlich vor­ge­zogen vor den 9. November.

update | Die für Dienstag, 13. No­­vem­­ber, ge­plan­te Sam­mel­ab­schie­bung von 90 Asyl­be­wer­bern vom Düs­sel­dor­fer Flug­hafen nach Bel­grad (Ser­bien) wurde kurz­fris­tig vor­ver­­legt auf den 8. No­vem­ber, einen Tag vor den Jahres­tag der Reichs­po­grom­nacht 1938. Eine wei­te­re Abschie­bung wurde für Don­ners­tag, 15. No­vem­ber, von Stutt­gart in den Ko­so­vo geplant.

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Düsseldorf: Protest gegen Schulmisere

Stadtelternrat stürmte das Düsseldorfer Rathaus

Kinder und Erwachsene demonstrieren mit Schildern.

9.11.2012 | Mehrere Hundert Kinder, Eltern, Lehre­rin­nen und Lehrer aus Düssel­dorf pro­tes­tier­ten am Donners­tag gegen die herr­schen­de Schul­poli­tik in der nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Landes­haupt­stadt. Während die Vertre­ter des Stadt­eltern­rates, der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wissen­schaft (GEW), der Bezirks­schüle­rIn­nen­ver­tre­tung ihren Unmut auf dem Rat­haus­platz deut­lich machten, kasper­ten einige Mit­glie­der des Rates der Stadt vor den hell erleuch­teten Fenstern im ersten Stock des Rat­hau­ses. Ihnen wurde hundert­fach zuge­rufen: »Elbers, komm raus!«

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Japaner demonstrieren: Sayonara Genpatsu

Protest gegen die Atom-Politik der Konzerne und Regierung in Tokio

Demonstration mit Sonnenblumen und Japanisch-Plakat.

»Sayonara Gen­patsu!« – »Auf Nim­mer­wie­der­se­hen Atom­kraft!«, so laute­te die For­de­rung, die die japa­ni­schen Teil­neh­mer einer Demons­tration durch die Düs­sel­dor­fer Innen­stadt vor­tru­gen. Beglei­tet wurden sie von deut­schen Atom­kraft­gegnern, auch aus der DKP.

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Sag mir, wo du wohnst –
sag mir, wo Du stehst!

Wohnblocks hinter Bahnlinie mit Schallschutzzaun. Beschriftung: »No surprising news…«.
»Keine über­ra­schenden Neu­ig­keiten« (»No Sur­prising News«): Düs­seldorf ist zu teuer! – Foto: Bettina Ohnesorge

Gen­tri­fi­zie­rung als Klas­sen­kampf auf dem Schlacht­feld der Woh­nungs­po­li­tik in Düs­sel­dorf

Der Düs­sel­dorfer Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Elbers (CDU) brachte die herr­schen­de Woh­nungs­bau­po­li­tik in der nor­d­rhein-wes­t­­fä­li­­schen Landes­haupt­stadt auf den Punkt: »Wer nicht genug Geld habe, um in Düs­sel­dorf wohnen zu kön­nen, könne ja in’s nieder­rhei­ni­sche Um­land ziehen.« So die Nach­richten des WDR am 10. Sep­tem­ber, etwa fünf Minu­ten nach 12.

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sag mir, wo Du stehst!“
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Mit Pferd und (Einsatz-)Wagen

Geschichts­revisionismus und
Deutsche Schäferhunde

»Alte Kameraden« demonstrierten mit ihren Fahnen für das Recht auf »Deutsche Heimat«. Foto: Gisela Blomberg.
»Alte Kame­raden« fordern »Deutsche Heimat« Foto: Gisela Blomberg.

Vor dem Landtag in Düs­seldorf wurde am ver­gan­genen Samstag Geschichts­revi­sio­nis­mus über den Laut­sprecher ein­ge­hämmert: Die »National-Kon­ser­­vative Bewegung der Deut­schen aus Russland« hatte gerufen – und nur wenige waren gekommen. Stärker ver­treten und phon­stärker waren die Teil­nehmer der Gegen­kund­gebung.

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Düsseldorf: 1. Mai 2012

Mai-Demonstranten mit roten Fahnen und Transparent: »Ordentliche Lohnerhöhung für Telekom-Beschäftigte muss her! Jetzt sind wir dran!«.
»Jetzt sind wir dran!«

Einen »Mas­terplan« zur Verbes­serung der sozialen und wirt­schaft­lichen Verhält­nisse for­derte Michael Vassi­liadis, Vorsit­zender der IG BCE, in Düssel­dorf für die Kon­zerne. Die Gewerk­schaften hätten bereits durch Zurück­haltung ihren Bei­trag zur Bewäl­ti­gung der Krise geleis­tet. Deut­licher waren Klaus Reuter, DGB-Vor­si­t­­zen­der in Düs­sel­dorf, und die Bei­träge aus der IG Metall-Jugend und aus dem Verdi-Bereich in der Telekom, denn ihre For­de­run­gen waren weniger von sozial­part­ner­schaft­li­chen Posi­tio­nen geprägt.

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Der Nazigroßaufmarsch in Dresden
ist Geschichte

»Dresden Nazifrei!«

Großtransparent an Gebäude: Hakenkreuz in rote Mülltonne »Nazis? Nein danke«.

21.02.2012 | »Dresden ist Nazifrei!« Unter dieser Losung zogen am 18. Februar 10 000 Men­schen durch die Dres­dener Innen­stadt. Wo noch bis vor drei Jahren Europas größter Nazi­auf­marsch ent­lang­zog, fei­erten am ver­gange­nen Sams­tag Anti­fa­schis­tin­nen und Anti­fa­schisten aus allen mög­li­chen Spek­tren einen großen Erfolg. In der Erklä­rung von »Bündnis Dresden Nazi­frei!« heißt es dazu unter anderem:

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ist Geschichte“
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