«Dead Planet Award» stellt Konzern-Verbrecher an den Pranger

Fotosymbolik: Globus mit schwarzen Flecken vor Konzernhochhaus.

Umbe­nennung von
konzern-kri­ti­schem
Schmäh­preis

Seit 2006 schmäht ethecon Stiftung Ethik und Öko­nomie gemeinsam mit dem Dach­verband der Kri­ti­schen Aktionär*innen den bekannten «Black Planet Award» besonders rück­sichtslose Manager*innen und Groß­ak­tionäre der Kon­zernwelt. Nun benennt die gemein­nützige Stiftung ihren Schmäh­preis aus gewich­tigen Gründen um.

Seit 2006 ver­leiht ethecon jährlich zwei inter­na­tionale Preise. Mit dem ethecon Blue Planet Award werden Men­schen geehrt, die sich in her­aus­ra­gender Weise für Rettung und Erhalt unseres Blauen Pla­neten ein­setzen. Mit dem bisher «ethecon Black Planet Award» genannten Schmäh­preis wurden Groß­ak­tionäre und Manager*innen geschmäht, die in besonders ver­ant­wor­tungs­loser Weise zu Ruin und Zer­störung unserer Erde bei­tragen. Nun wird dieser Schmäh­preis in «Dead Planet Award» umbe­nannt.

Während der Ehren­preis, der Inter­na­tionale ethecon Blue Planet Award, aus einem wert­vollen Kunstwerk besteht, das von wech­selnden bekannten Künstler*innen für ethecon jährlich neu als Unikat erschaffen wird, ist der Schmäh­preis stets ein ein­facher, indus­triell gefer­tigter Plastik-Globus, den ein Jugend­licher mit schwarzer Farbe ver­fremdet. Der Schmäh­preis ruft Bilder von Öltep­pichen auf dem Ozean, gero­deten Wäldern oder Kriegs­zer­störten Städten hervor.

Dennoch sei «die Rede vom schwarzen Pla­neten miss­ver­ständlich» meint Stif­tungs­gründer und Vor­stand Axel Köhler-Schnura. «Was wir fürchten und worauf die Konzern-Eliten hin­ar­beiten, ist ein toter, unbe­wohn­barer Planet.» «Wir wollen nicht, dass bei einem Schmäh­preis an schwarze Haut gedacht wird» führt Geschäfts­führer Niklas Hoves aus. «Es gibt zu viele Begriffe in unserer Sprache, die Schwarz-sein negativ kon­no­tieren.»

Die Preisträger*innen der beiden Awards werden am 21. Sep­tember, dem inter­na­tio­nalen Tag des Friedens, bekannt gegeben.

2019-09-06. Medi­en­In­for­mation
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