Bürgerdialog zum Thema Ausbau

»Containerhafen ist ›Schwerindustrie unter freiem Himmel‹«

Sicht vom Hafen Düsseldorf-Reisholz in Richtung Monheim, Leverkusen, Köln
Sicht vom Hafen Düs­seldorf-Reisholz in Richtung Monheim, Lever­kusen, Köln

Am 19. Dezember 2012 war der zweite Bür­ger­dialog zum Thema Ausbau des Reis­holzer Hafens in der Kantine von TEREX (ehemals Demag cranes). Der sah wie folgt aus: ein Referat von Unter­neh­mer­seite und auf die kon­kreten Fragen der ungefähr 100 immer unge­dul­diger wer­denden Zuhö­re­rInnen wage Ant­worten wie »wissen wir noch nicht«, »können wir nicht beant­worten«, »da müssen wir die Mach­bar­keits­studie abwarten«.

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»Wohnraum ist keine Ware!«

Spektakuläre Aktion gegen spekulativen Leerstand

Protestaktion: »Wohnraum ist keine Ware!«.
Das Düssel­dorfer Bündnis für bezahl­ba­ren Wohn­raum in Düssel­dorf lud zu einem Protest auf den Burg­platz am Rhein ein.

29.11.2012 | Ver­mummt in Schlaf­säcke machten die Akti­visten auf feh­lende bezahl­bare Woh­nun­gen, auf die abneh­mende Zahl von Wohnun­gen mit einer Miet­preis­bin­dung und auf den gewal­tigen Leer­stand bei Büro­immo­bi­lien aufmerksam. 

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Aktion »Gegen Mietwahnsinn und Wohnungsnot in Düsseldorf«

30 000 Post­karten an den Oberbürgermeister:

Gelbe Postkarten: »Wer nicht reich ist, muss raus«.

»Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum!«

Das neu gegrün­dete »Bünd­nis für bezahl­ba­ren Wohn­raum in Düs­sel­dorf« legte eine Protest­post­karte »Gegen Miet­wahn­sinn und Woh­nungs­not in Düs­sel­dorf« auf. In einer Auf­lage von 30 000 Exempla­ren wird Ober­bür­ger­meister Dirk Elbers (CDU) aufge­for­dert, für bezahl­ba­ren Wohn­raum zu sorgen.

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Generalstreik in Europa

Solidaritäts­bekundung in Düsseldorf

Nachtaufnahme: Demonstranten mit Fahnen.
300 Kol­le­ginnen und Kol­legen zogen vom Düs­sel­dorfer DGB-Haus durch die tra­di­ti­ons­reichen Arbei­ter­viertel Fried­rich­stadt und Oberbilk.

Die macht­vollen Aktionen der Strei­ken­den in Madrid und in anderen spani­schen Städten, in Lissa­bon (Por­tugal) und in Bel­gien zeigten ihre eindrucks­volle Aus­strah­lung bis nach Düssel­dorf: Alle Verbin­dungen des Hoch­ge­schwin­dig­keits­zuges Thalys standen auf der Streich­liste, Flüge nach Spanien und Portu­gal fielen aus.

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Sag mir, wo du wohnst –
sag mir, wo Du stehst!

Wohnblocks hinter Bahnlinie mit Schallschutzzaun. Beschriftung: »No surprising news…«.
»Keine über­ra­schenden Neu­ig­keiten« (»No Sur­prising News«): Düs­seldorf ist zu teuer! – Foto: Bettina Ohnesorge

Gen­tri­fi­zie­rung als Klas­sen­kampf auf dem Schlacht­feld der Woh­nungs­po­li­tik in Düsseldorf

Der Düs­sel­dorfer Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Elbers (CDU) brachte die herr­schen­de Woh­nungs­bau­po­li­tik in der nor­d­rhein-wes­t­­fä­li­­schen Landes­haupt­stadt auf den Punkt: »Wer nicht genug Geld habe, um in Düs­sel­dorf wohnen zu kön­nen, könne ja in’s nieder­rhei­ni­sche Um­land ziehen.« So die Nach­richten des WDR am 10. Sep­tem­ber, etwa fünf Minu­ten nach 12.

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sag mir, wo Du stehst!“
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Düsseldorf: 1. Mai 2012

Mai-Demonstranten mit roten Fahnen und Transparent: »Ordentliche Lohnerhöhung für Telekom-Beschäftigte muss her! Jetzt sind wir dran!«.
»Jetzt sind wir dran!«

Einen »Mas­terplan« zur Verbes­serung der sozialen und wirt­schaft­lichen Verhält­nisse for­derte Michael Vassi­liadis, Vorsit­zender der IG BCE, in Düssel­dorf für die Kon­zerne. Die Gewerk­schaften hätten bereits durch Zurück­haltung ihren Bei­trag zur Bewäl­ti­gung der Krise geleis­tet. Deut­licher waren Klaus Reuter, DGB-Vor­si­t­­zen­der in Düs­sel­dorf, und die Bei­träge aus der IG Metall-Jugend und aus dem Verdi-Bereich in der Telekom, denn ihre For­de­run­gen waren weniger von sozial­part­ner­schaft­li­chen Posi­tio­nen geprägt.

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NRW-Landtag wurde umzingelt

Eindrucksvoller Protest
von Occupy in Düsseldorf

Demonstranten mit Fahnen und Transparenten vor dem Landtag in Düsseldorf.
Die Men­schen­kette umzingelt den NRW-Landtag in Düsseldorf.

Am ver­gan­genen Sonntag startete vor dem DGB-Haus in Düssel­dorf er­neut der Occupy-Demonstrationszug. 

Auf der politi­schen Sigh­t­­seeing-Tour zog der bünd­nis­über­grei­fen­de Pro­test­zug laut­stark zum NRW-Landtag – vorbei an der be­wach­ten Bun­­­des­bank-Fili­ale, vor­bei an der Düs­sel­dor­fer Bör­se und am noch vor­han­de­nen Haupt­sitz der West-LB.

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Occupy Düsseldorf

»Das Leben ist kein Bonihof«

Demonstranten auf der Königsallee.
Der Düssel­dorfer Protest­zug über­schreitet die Königs­allee: Commerz­bank (rechts) und Deutsche Bank (links).

In Düs­seldorf wurden am vergan­genen Samstag (22.10.2011) die Pro­teste gegen die Auswir­kungen des Kapi­ta­lis­mus fort­ge­setzt: Vom DGB-Haus zogen die Demons­tranten vorbei an den Zentren der west­deut­schen Finanz-Oli­gar­chie. Die Börse und die Commerz­bank blieben dabei aller­dings unbe­achtet. Laut­starke Grüße gingen an das Zelt­camp im Wind­schatten des NRW-Jus­ti­z­­mi­nis­­te­riums und der Denk­mäler für Kaiser Wilhelm I. und Reichs­kanzler Otto von Bismarck.

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Wohin wandern die Euro-Millionen?

»Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön«

Düs­seldorf, Stadtpanorama

»Ver­di: Stadt setzt 300 Spe­zia­lis­ten auf die Stra­ße« ti­tel­te die NRZ vom 14.7. 2010. Die Ge­werk­schaft Ver.di und die Per­so­nal­ver­tre­tung der Stadt sind ent­schie­den ge­gen die­se Ent­las­sun­gen. Wor­um geht es?

Um be­fris­te­te Ver­trä­ge, die ab­ge­schlos­sen wur­den, weil El­tern, die ei­ne fes­te Stel­le in­ne hat­ten, Kin­der-Pau­sen wahr­nah­men. Nun ka­men die­se El­tern zwar nicht zu­rück in ih­re Stel­le, aber die an ih­rer Stel­le be­fris­tet Ein­ge­stell­ten sol­len trotz­dem raus­ge­schmis­sen wer­den, ob­wohl et­li­che von ih­nen auf die Zu­sa­ge bau­ten, dass ih­re Zeit­ver­trä­ge ver­län­gert würden.

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