Zwangsräumung in Düsseldorf verhindern!

trostloses Zimmer mit Zwei-Etagen-Bettern.
Wohn- und Schlafzimmer

Düsseldorf will Flüchtlings-Familien zwangsräumen

Am Mitt­woch, 11.12.2013 ver­such­te die Stadt Düs­sel­dorf mit ei­ner Rei­he von Schi­ka­nen ei­ne Pres­se­kon­fe­renz vor den Flücht­lings­woh­nun­gen am Has­se­ler Richt­weg zu ver­hin­dern. Nach An­ga­ben des WDR wur­de dem Sen­der ver­bo­ten, in den Häu­sern zu dre­hen, OSD-Mit­ar­­bei­ter sperr­ten Be­rei­che ab, die Po­li­zei war­te­te in Be­reit­schaft und die Stadt setz­te ei­ne ei­ge­ne Pres­se­kon­fe­renz zeit­gleich an. Ver­geb­lich – die Pres­se­kon­fe­renz konn­te durch­ge­setzt wer­den, Pres­se kam und be­rich­tet bereits.

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Düsseldorfer Friedenspreis

Psychosoziales Zentrum

11. Düsseldorfer Friedenspreis
übergeben

Übergabe des Düsseldorfer Friedenspreises

Zum Anti­kriegstag 2013, wurde von den Düs­sel­dorfer Frie­dens­gruppen zum 11. Mal ein Frie­dens­preis an enga­gierte Men­schen ver­geben. Dieses Jahr wurden die Mit­ar­beiter des Psy­cho­so­zialen Zen­trums geehrt, die sich seit dem Ein­treffen der chi­le­ni­schen Flücht­linge um trau­ma­ti­sierte und kranke Men­schen kümmern.

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Reisholzer Hafen

Hafenalarm oder wie politische Arbeit richtig Spass macht

Hafen: Besucherin blickt auf Rhein und Kran.

Die BI Ha­fen­alarm – ge­gen den Reis­hol­zer Ha­fen – nutz­te die Kunst­punk­te Ak­ti­on der Düs­sel­dor­fer Künst­ler, um vor dem Reis­hol­zer Ha­fen ei­ne Ha­fen­bar auf­zu­bau­en. Am Sams­tag und Sonn­tag öff­ne­ten vie­le Künst­ler ih­re Ate­liers in Düs­sel­dorf um ih­re Wer­ke zu prä­sen­tie­ren – so auch im Reis­hol­zer Hafen.

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Das Verbot von »Kameradschaften«
reicht nicht

Sommerfestwiese mit vielen Gästen.
Nicht nur die Bäume, sondern auch die Bands stellen im Düs­sel­dorfer Volks­garten alles in den Schatten: Das erste Rock-gegen-Rechts-Konzert seit Jahren wurde begeistert aufgenommen.

Multikulturelles Sommerfest im Volksgarten in Düsseldorf zeigte inhaltliche Alternativen auf

Vor fast genau einem Jahr verbot der NRW-Innen­mi­nister Ralf Jäger (SPD) drei »Kame­rad­schaften« aus dem Neonazi-Sumpf: »Kame­rad­schaft Aachener Land«, »Kame­rad­schaft Hamm« und die »Kame­rad­schaft Natio­naler Wider­stand Ruhr­gebiet« mit Schwer­punkt in Dortmund wurden ver­boten. Bereits im Mai letzten Jahres hatte er die Kölner »Kame­rad­schaft Walter Span­genberg« (Anführer: Axel Reitz) ver­bieten lassen.

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reicht nicht“
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Wenn ein neues Krankenhaus
auf dem letzten Platz landet

Baustelle, Schutt und neues Krankenhaus.
Das rund 50 Jahre alte Ger­res­heimer Kran­kenhaus wurde von Sana in einen Berg von Bau­schutt zerlegt (links). Im Hin­ter­grund der Neubau für rund 50 Mil­lionen Euro. Jetzt werden von der Kon­zern­leitung alle Anstren­gungen unter­nommen, damit sich die Inves­ti­tionen amortisieren.

1,5 Millionen Patienten bewerteten »ihre« Kliniken – Der Rotstift als Skalpell

Viele Kli­niken in Deutschland befinden sich in der Krise. Kran­ken­häuser ver­kommen zum »Markt-Platz« für die Ware Gesundheit. Pati­enten sind unzu­frieden. Beschäf­tigte ver­schie­dener Abtei­lungen werden out­ges­ourct, aus dem »Kern­ge­schäft« ausgegliedert.

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auf dem letzten Platz landet“
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»Kein Dialog mit Staatsterroristen!«

Scharfer Protest gegen Recep Tayyip Erdogan vor dem Düsseldorfer Landtag

[update]

Liedermacher auf der mit Trarnsparenten geschmückten Bühne.
Muz­affer Gürenc: Protest mit der Baglama zu Zeilen von Nazim Hikmet.

08.06.2013 | Die rund 500 Teil­neh­mer an der De­mons­tra­ti­on vom DGB-Haus zur Kund­ge­bung am Land­tag in Düs­sel­dorf wa­ren sich ei­nig: Mit Ver­tre­tern des Staats­ter­rors in der Tür­kei darf es kei­nen Dia­log ge­ben. In ei­ner So­li­da­ri­täts­re­so­lu­ti­on for­der­ten sie die Bun­des­re­gie­rung auf, »po­li­ti­schen Druck auf die AKP-Re­­gie­rung aus­zu­üben und sich von die­ser un­de­mo­kra­ti­schen Vor­ge­hens­wei­se zu distanzieren.«

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Gedenkmarsch Hilarius Gilges

Erinnerung zum 80. Jahrestag
der Ermordung von Hilarius Gilges

Straßenecke mit Baustelle und Straßenschild: »Hilarius-Gilges-Platz«.
Im Jahr 2003 wur­de der Platz vor dem Ein­gang der Düs­sel­dor­fer Kunst­aka­de­mie auf An­re­gung des »Freun­des­krei­ses Hein­rich Hei­ne« in »Hil­a­ri­us-Gil­ges-Platz« be­nannt. Gil­ges› Mör­der wur­den auch nach 1945 nicht ge­richt­lich be­langt. Kein Haus am »Hil­a­ri­us-Gil­ges-Platz« führt die­se Adres­se. Die Kunst­aka­de­mie gibt Eis­kel­ler­stra­ße 1 als ih­re An­schrift an. An ei­nem Flü­gel ist ei­ne Ta­fel zu le­sen: »In die­sem Haus be­fand sich ab 1933 ei­ne Dienst­stel­le der SS (Schutz­staf­fel). Hier wur­den Geg­ner des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus in den Fol­ter­kel­lern auf das Grau­sams­te miss­han­delt und an­schlie­ßend in Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger ver­schleppt.« Die Düs­sel­dor­fer DKP hat dem Rek­tor der Aka­de­mie, Pro­fes­sor An­t­ho­ny Cragg, und dem AStA vor­ge­schla­gen, dass die Ein­rich­tung als An­schrift den »Hil­a­ri­us-Gil­ges-Platz« wäh­len möge.

Am 20. Ju­ni jährt sich die Er­mor­dung des Düs­sel­dor­fers Hil­ari­us Gil­ges zum 80. Mal. Aus die­sem An­lass lädt die Grup­pe »Hil­ari­us Gil­ges« zu ei­nem Ge­den­ken in Form ei­nes Spa­zier­gangs ein. Er be­ginnt in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt an der Rit­ter­stra­ße 36. Hier wohn­te Hil­ari­us zu­letzt, von hier wur­de er in der Nacht des 20. Ju­ni von An­ge­hö­ri­gen der SA und SS ver­schleppt. Der Ge­denk­marsch führt über den »Hil­a­ri­us-Gil­ges-Platz« an der Kunst­aka­de­mie zum »Jo­seph-Beuys-Ufer«, an dem sei­ne bes­tia­lisch zu­ge­rich­te­te Lei­che am Mor­gen des 21. Ju­ni ge­fun­den wurde.

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Nazis trauern um verurteilten Terrorist

Polizei schützte »Die Rechte«

Polizei und Neonazis.

26.05.2013 | »Freund und Helfer« waren die Polizei­beam­tInnen am vergan­genen Sonn­tag in Düssel­dorf nur den weniger als 50 Nazis, die im strömen­den Regen und geschützt von einem größe­ren Polizei­aufge­bot inklusive Poli­zei­pfer­den ihre »Trauer­kund­ge­bung« für Albert Leo Schla­geter abhalten konnten.

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